August Ephraim Kramer (* 2. Februar 1817 in Nordhausen; † 18. März 1885 in Nordhausen) war ein deutscher Erfinder. Er entwickelte den Zeigertelegraphen zur Nachrichtenübertragung.
Nach seinem Abitur studiert Kramer Mathematik und Naturwissenschaften in Leipzig und Berlin und promoviert abschließend im Jahr 1839. Ab 1840 ist er am Gymnasium in Nordhausen als Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften tätig. Nebenbei beschäftigt er sich intensiv mit der Experimentalphysik. 1846 führt er erstmals seine Erfindung, den elektromagnetischen Zeigertelegraphen, vor, zunächst in Nordhausen und dann im November des gleichen Jahres in Berlin. Das Interesse an diesem einfach zu bedienenden Kommunikationsmittel ist groß. Im darauf folgenden Jahr wird er von verschiedenen Eisenbahngesellschaften mit der Installation beauftragt. 1849 gibt er schließlich sein Schulamt auf, um sich ganz der Weiterentwicklung des Gerätes widmen zu können. Angesichts der wachsenden Konkurrenz und der Überlegenheit der leistungsfähigeren Morsetelegrafie beendet Kramer jedoch wenige Jahre später seine Tätigkeit auf diesem Gebiet. Er zieht sich ins Privatleben zurück, heiratet 1853 und wird 1864 Vater eines Sohnes.
| PND: Datensatz zu August Ephraim Kramer bei der DNB |
| Keine Treffer im DNB-OPAC, 19. September 2007 |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kramer, August Ephraim |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Erfinder |
| GEBURTSDATUM | 2. Februar 1817 |
| GEBURTSORT | Nordhausen |
| STERBEDATUM | 18. März 1885 |
| STERBEORT | Nordhausen |