Das Bell-LaPadula – Sicherheitsmodell schützt die Vertraulichkeit von Informationen mittels von einem System durchgesetzter Regeln. Es setzt somit das Konzept Mandatory Access Control der Systemsicherheit um. Es soll nicht möglich sein Informationen einer höheren Schutzstufung zu lesen oder Informationen einer höheren Schutzstufung in eine tiefere Schutzstufung zu überführen. Systeme, die auf dem Bell LaPadula Prinzip basieren, wurden vor allem dann verwendet, wenn Daten einer gewissen Geheimhaltung unterstehen. Die klassischen Bell-LaPadula-Systeme wurden durch Lattice- oder Compartment-basierende Systeme abgelöst, welche horizontale und vertikale Einstufungen (Segmente) implementieren.
Das Sicherheitsmodell wurde 1973 von David Elliott Bell und Leonard J. LaPadula im Auftrag der US Air Force entwickelt [1] [2]. Das Bell-LaPadula Modell schützt vor allem die Vertraulichkeit von Daten: Hauptaugenmerk wird auf eine Kontrolle des Informationsflusses gelegt. Es soll nicht möglich sein, dass vertrauliche Informationen an nicht vertrauenswürdige Personen weitergegeben werden. Das steht im Gegensatz zum Biba Modell welches eine Umkehrung des Bell-LaPadula Modelles ist und hauptsächlich die Integrität des Informationsflusses sichert.
Vor jedem Zugriff werden zwei Regeln überprüft:
Der Term *-property soll angeblich daher kommen, dass die Autoren des Modelles so unter Zeitdruck standen, dass sie die abzugebenden Papiere nicht bereinigen konnten, und der Stern (*) als Platzhalter erhalten blieb.
Verschiedene, auf Sicherheit ausgelegte, Betriebssysteme basieren auf dem Bell-LaPadula-Modell (wie z. B. Trusted Solaris).
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Lesen von Objekten ist nur möglich, wenn:

Schreiben von Objekten ist nur möglich, wenn:

Erzeugen von Subjekten T (z.B. Prozesse):

Weiterhin muss gelten:
