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Blockprüfzeichenfolge

1. Nov 2007, 06:44

Der Begriff Blockprüfzeichenfolge (BPF) oder englisch Frame Check Sequence (FCS) bezeichnet eine Prüfsumme, die zu einem Datenblock (Frame) in einem Netzwerkprotokoll hinzugefügt wird, um eine Fehlererkennung (auch Fehlerkorrektur auf Layer 2) zu ermöglichen. Meistens wird ein Cyclic Redundant Code (CRC) (dt. Zyklische Redundanzprüfung) mit 16 Bit verwendet.

Der Sender errechnet die Prüfsumme für den ganzen Datenblock und hängt diese hinten an den Block an. Der Empfänger errechnet ebenfalls die Prüfsumme des Blocks und vergleicht sie mit dem mitgesendeten FCS. Für das Errechnen wird auf beiden Seiten der gleiche Algorithmus benutzt. Sollte die Prüfung fehlschlagen, wird der Block vom Empfänger verworfen. Bei der Errechnung der Prüfsumme wird der gesamte Frame (außer den Flags) herangezogen.

Ein Ethernet-Frame, mit dem FCS am Ende des Frames.
Ein Ethernet-Frame, mit dem FCS am Ende des Frames.

Fehlererkennungs- und Fehlerkorrekturverfahren, die auf einer FCS beruhen, sind der Sicherungsschicht (Layer 2 / Schicht 2) des OSI-Modells zuzuordnen.

[Bearbeiten] Siehe auch

Zyklische Redundanzprüfung, Vorwärtsfehlerkorrektur, Fehlerkorrekturverfahren, Hamming-Abstand

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