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Begründung: Relevanz ist nicht klar, klingt zu sehr nach Werbung und zu wenig nach einem guten Artikel --Adrian Bunk 19:22, 27. Nov. 2008 (CET)
Clarion ist eine objektorientierte 4GL Programmiersprache und eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) des Unternehmens Softvelocity zur Entwicklung von Datenbank-Anwendungen und ist den anwendungsbezogenen Programmiersprachen zuzuordnen.
Inhaltsverzeichnis |
Ein großer Vorteil gegenüber anderen Programmiersprachen ist die Clarion eigene Templatesprache. Durch sie wird das Programmieren wesentlich effizienter und sicherer, weil geprüfter Quellcode erzeugt wird. Ein Großteil der Entwicklung von Clarion-Anwendungen erfolgt daher durch den Einsatz von Templates. Diese enthalten sowohl die Schnittstelle zum Programmierer (z.B. welche Tabellen und Felder in einem Browse-Fenster angezeigt werden sollen) als auch die Regeln zur Codegenerierung. Die Clarion-IDE enthält den Generator, der die Templates und Eingaben des Programmierers verarbeitet und schließlich den zu kompilierenden Quellcode erzeugt. Clarion beinhaltet ein RAD (Rapid Development Tool), dass es dem Entwickler ermöglicht mit wenigen Mausklicks durch Wizards (Schablonen) das Grundgerüst einer Applikation zu entwickeln. Das Data-Dictionary (Datenlexikon) steht im Mittelpunkt von Clarion. Hier werden u.a. die Datenbank-Tabellen, deren Attribute definiert. Im AppGen (Application-Generator, Anwendungsgenerator) können mit wenigen Mausklicks komplette Anwendungen um die definierten Tabellen erzeugt werden. Dabei stützt sich das System auf die zuvor erwähnten Templates und erzeugt Sourcecode, der dann automatisch zu ablauffähigen Programmen (EXE) oder zu Bibliotheken (DLL) kompiliert wird. Das APP-File enthält die komplette Definition der Anwendung und kann an entscheidenden Punkten mit handgeschriebenem Sourcecode erweitert werden. Änderungen und Erweiterungen werden im APP-File vorgenommen, das jedes Mal komplett oder (wenn möglich) nur Teile als Source neu erstellt. Die Clarion 4GL Sprache ist eine spezielle, datenbankneutrale Programmiersprache, die speziell für Business-Anwendungen geschrieben wurde. Andere Anwendungen können ebenfalls mit Clarion erstellt werden. Ein Vorteil ist, dass Clarion ablauffähige EXE erzeugt, für die keine weiteren Lizenzgebühren anstehen. Die Programme sind ohne weiteres netzwerkfähig. Die Software kann durch Kombination von ODBC/ADO sowie natürlichen Datenbanktreibern virtuell auf alle Daten zugreifen. Ansonsten können mit Clarion auch Web-Anwendungen erstellt werden.
Clarion ist die Idee von Bruce Barrington, der 1982 die Clarion Software Corporation gründete. 1986 wurde Clarion 1.0 veröffentlicht. 1992 fusionierte Clarion Software mit Jensen and Partners International, der Compilerschmiede von Niels Jensen, einem der Gründer von Borland, zur TopSpeed Corporation. Im Mai 2000 wurde die Clarion Produktlinie an SoftVelocity, Inc. verkauft.
Clarion for Windows war die konsequente Weiterentwicklung der älteren DOS Version. Applikationen die mit DOS erstellt wurden, konnten einfach nach Windows portiert werden.
Die derzeit (Stand März 2007) aktuelle Version ist Clarion 6.3. Clarion 6.3 ist bis heute eine 16 Bit Entwicklungsumgebung, lediglich die eigentlichen Compiler sind 32 Bit. Durch die 16 Bit IDE ergeben sich Probleme besonders bei der Nutzung aktueller Windows-Technologien (wie ActiveX, OLEDB, OCX, COM, DCOM, usw.). Auf der gleichen Codebasis können sowohl 16- als auch 32-bit-Anwendungen erstellt werden.
Die nächste Clarion-Version 7 (32 Bit-IDE) sowie Clarion .NET (.NET-Compiler) sollen Clarion wieder auf einen aktuelleren Stand bringen. Ein genauer Termin für die Veröffentlichung ist bisher nicht genannt worden. Die Alpha-Testphase hat am 23. Feb. 2007 begonnen.
Seit dem 16. November 2007 ist die erste Alpha-Version von Clarion.Net erhältlich. Die Programmiersprache Clarion wurde um .NET-spezifische Elemente erweitert und heißt unter .NET Clarion# (sprich: Clarion sharp).
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