| Crazy Taxi | ||
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| Entwickler | Hitmaker | |
| Verleger | Sega | |
| Release | 1999 | |
| Genre | Arcade-Rennspiel | |
| Spielmodi | Singleplayer | |
| Steuerung | Lenkrad, Pedale und Schaltung (Automatik) | |
| Gehäuse | Sit-down | |
| Arcade-System | SEGA NAOMI = Haupt CPU: Hitachi SH-4 64 Bit RISC CPU @200 MHz GPU: PowerVR 2 (PVR2DC) @100 MHz Sound CPU: 32 Bit RISC @45 MHz Sound Chips: ARM7 Yamaha AICA |
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| Altersfreigabe: | PEGI: Keine Klassifizierung |
USK: Keine Klassifizierung |
| Crazy Taxi (Konsolenfassung) | ||
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| Entwickler: | Hitmaker | |
| Verleger: | Sega, Acclaim (Konsolen-Umsetzung), Strangelite (PC-Umsetzung) | |
| Publikation: | Dreamcast USA 24. Januar 2000 Europa 25. Februar 2000 Playstation 2 USA 2001 Europa 1. Juni 2001 GameCube USA 18. November 2001 Europa 3. Mai 2002 PC USA 2002 Europa 28. Juni 2002 |
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| Plattform(en): | Dreamcast, Playstation 2, Gamecube, PC | |
| Genre: | Arcade-Rennspiel | |
| Spielmodi: | Singleplayer | |
| Steuerung: | Gamepad | |
| Medien: | GD-Rom, DVD-ROM, Mini-DVD | |
| Sprache: | Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch | |
| Altersfreigabe: | PEGI:![]() |
USK:![]() |
Crazy Taxi ist ein actionlastiges Rennspiel, das 1999 von der Firma Hitmaker (ehemals AM3) für Sega entwickelt wurde. Nach der Veröffentlichung als Arcade-Spiel, folgten Portierungen auf Dreamcast (2000), PlayStation 2 (2001), Nintendo GameCube (2001) und Microsoft Windows (2002). Es ist das erste Spiel der Crazy Taxi-Reihe.
Inhaltsverzeichnis |
Das Spielgeschehen findet in einer virtuellen Stadt (West Coast, die optisch an San Francisco orientiert ist, statt). Als Taxifahrer versucht der Spieler möglichst viele Passagiere nacheinander aufzunehmen und zu verschiedenen Zielpunkten zu bringen und das möglichst im Crazy Taxi-Stil, dem sich diverse Fahrer verschrieben haben, die dafür ihre alten amerikanischen Cabrios nutzen. Das heißt, den Kunden so schnell wie möglich an seinen gewünschten Zielort zu bringen, ohne Rücksicht auf die Verkehrsordnung, Hindernisse oder Passanten. Ebenso wie das Fahrerfeld, sind auch die Kunden bunt gemischt und z. B. schwangere Frauen, Punker, Touristen, alte Frauen, Priester, etc. Das Spiel erlaubt einem ein freies Befahren der großen Arreale und Entscheidungsfreiheit, bei welchen Personen, die eine Beförderung wünschen, man anhält um diese mitzunehmen, oder welche man stehen lässt. Schon vorher ist an einem farbigem Ring (und dessen Radius), der die Kunden umgibt, erkennbar, wie weit diese befördert werden wollen. Steigt ein Kunde in das Auto, beginnt ein Zähler rückwärts zu zählen, in dessen Rahmen die Kundschaft abgeliefert werden muss. Durch ein erfolgreiches Abliefern erhält man die zu Beginn der Fahrt festgelegte Summe und gegebenenfalls, bei schneller Fahrt, weitere wertvolle Sekunden Spielzeit. Zudem hat man die Möglichkeit, durch diverse Stunts, wie waghalsiges Fahren, Sprünge oder Drifts, ein sich steigerndes Trinkgeld zu erhalten. Schafft man es nicht, die Passagiere innerhalb der verlangten Zeit zum Zielort zu fahren, springen diese, ohne zu bezahlen aus dem Auto. Ein herber Zeitverlust ist das Ergebnis. Während der Fahrt weist ein großer grüner Pfeil, in der Mitte des oberen Bildschirmrandes, auf den Zielort.
Die Konsolen- und PC-Portierungen enthalten eine weitere Stadt und den neuartigen "Crazy Box"-Modus als Spieloption. "Crazy Box" ist eine Sammlung von Minispielen, die noch weniger als das Hauptspiel mit dem Genre der Rennspiele gemein hat. Allesamt sind sie eher den Geschicklichkeitsspielen zuzuordnen. So fungiert das Taxi in diesen beispielsweise als Bowlingkugel oder der Spieler muss versuchen auf einer Schanze einen Weitsprungrekord hinzulegen.
Die gesamte Optik des Spieles weist eine Mischung aus Realismus und Cartoon-Optik auf, die bewusst viele bunte Farben aufweist, um als Gute-Laune-Optik zu erscheinen. In der Fachpresse wurde das Spiel mit Begeisterung aufgenommen (z. B. 91 % für die Dreamcast-Version von der Video Games (Ausgabe 3/00).)
Die populären US-amerikanischen Musikgruppen Bad Religion („Inner Logic“, „Ten in 2010“, „Hear It“ und „Them and Us“) und The Offspring („All I Want“, „Change the World“, „Americana“, „One Fine Day“, „The Meaning of Life“ und „Way Down the Line“) haben Musikstücke zum Spiel beigesteuert, die während des Hauptspieles, dem Titel und dem Abspann zu hören sind. Eine Ausnahme bietet allerdings die PC-Umsetzung des Spieles, die mit einem komplett anderen, uninspirierterem Soundtrack aufwartet.
Die Ziele an die die Passagiere wünschen gebracht zu werden enthalten neben allgemeinen Orten, wie einer Polizeiwache, einem Stadion, einem Leuchtturm oder eines Bahnhofes, auch Firmenbezogene wie Pizza Hut, einem FILA- und Levi's-Geschäft oder Kentucky Fried Chicken.
Aufgrund des großen Erfolges des ersten Teiles, erschien bereits 2001 die Fortsetzung Crazy Taxi 2, exklusiv für den Dreamcast. Das Spielprizip des Originals wird unverändert beibehalten, jedoch besteht nun die Möglichkeit, auch Gruppen (zwei bis vier Personen) zu chauffieren (z. B. Footballspieler, Cheerleader, Bodybuilder oder Pantomimen). Der Lohn wird allerdings immer erst ausgezahlt, wenn der letzte Fahrgast abgeliefert wurde, weshalb lange Fahrten mit Gruppen nun riskanter, aber auch ertragreicher sind. Zudem besitzt das Taxi nun auf Knopfdruck eine Sprungfunktion, die es ermöglicht, noch mehr als im ersten Teil, wo man vor allem Schanzen nutzen musste, über Dächer und Mauern abzukürzen. Dieses mal wird der Big Apple befahren, ein Gebiet, das sich optisch an das reale New York City anlehnt. Allerdings bietet dieses Stadt (bzw. wieder zwei verschiedene Gebiete) keine urbane Tristesse, sondern wieder eine abwechslungreiche und bunte Cartoon-Optik. Eine weitere Veränderung ist das neue vierköpfige Fahrerfeld (Slash, Iceman, Cinnamon, Hot-D). Wie im Original befinden sich auch in diesem Spiel neue Geschicklichkeitsprüfungen (Crazy Pyramid). Crazy Taxi 2 bietet erneut einen lizenzsierten Soundtrack mit neuen Liedern der Bands Bad Religion, The Offspring und erstmals auch Methods of Mayhem.
Im Sommer 2002 wurde, diesmal zunächst exklusiv für die Xbox, der dritte Teil der Reihe, Crazy Taxi 3: High Roller, veröffentlicht. Diese Version sollte vor allem eine Art Best of darstellen, weshalb die mangelnde Innovation kritisiert wurde. Als neues Gebiet befindet sich in diesem Spiel die Glitter Oasis. Ein Gebiet, das sich am nächtlichen Las Vegas (und dem Grand Canyon) orientiert. Weiterhin gibt es vier neue Fahrer (Angel, Bixbite, Mrs. Venus, Zax). Spielerisch wurden konsequent die Erneuerungen des Vorgängers beibehalten. Neben dem neuen Gebiet, findet man auch die Städte West Coast und Around Apple (jeweils einen Bereich aus den beiden Vorgängern), die deutlich überarbeitet wurden und auch die späteren Erneuerungen beinhalten (Sprünge auf Knopfdruck, Fahrgästegruppen, etc.). In diesen Bereichen findet man wieder die acht altbekannten Fahrer, deren Design leicht überarbeitet wurde. Eine Portierung des Spieles für Windows folgte 2004. Auch in diesem Spiel findet man neue Minispiele und Geschicklichkeitsspiele (Crazy X). Neben bereits verwendeten Liedern liefern die bekannten Bands auch hierfür die Musik, zusätzlich auch Brian Setzer und Citizen Bird. Später erschien auch ein Spielhallen-Automat zu Crazy Taxi 3. Das bemerkenswerte an einer Ausführung davon ist, dass es dem Spieler sogar ermöglicht, Geld vom Automaten zu gewinnen.
Zusätzlich erschienen mit der Umsetzung des ersten Teiles für den Game Boy Advance (Crazy Taxi: Catch a Ride, 2003 durch THQ), die allerdings mit den technischen Beschränkungen der Hardware zu kämpfen hat, und dem Spiel Crazy Taxi: Fare Wars für die PSP (2007) zwei Umsetzungen für Handheld-Konsolen. Fare Wars vereint die ersten beiden Crazy Taxi-Teile in sich.
| Titel | Plattform | Erscheinungsdatum (Europa) |
|---|---|---|
| Crazy Taxi | Arcade, Dreamcast, PlayStation 2, Gamecube, PC |
1999 (Arcade), 25. Februar 2000 (DC), 1. Juni 2001 (PS2), 3. Mai 2002 (GC), 28. Juni 2002 (PC) |
| Crazy Taxi 2 | Dreamcast | 6. Juli 2001 |
| Crazy Taxi 3: High Roller | Xbox, PC, Arcade | 19. September 2002 (Xbox), 2003 (Arcade), 26. Februar 2004 (PC) |
| Crazy Taxi: Catch a Ride | Game Boy Advance | 12. Juni 2003 |
| Crazy Taxi: Fare Wars | PlayStation Portable | 28. September 2007 |