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Drehzahlregelung

11. Okt 2008, 11:47

Eine Drehzahlregelung, eigentlich Drehzahlsteuerung, ist allgemein eine Einrichtung, welche die Drehzahl einer Welle auf einen vorgegebenen, häufig konstanten, Wert einregelt. Je nach vorliegender Situation erfolgt der Regeleingriff entweder an der Drehmoment erzeugenden Stelle (Motor) oder durch gezieltes Aufprägen eines verzögernden Moments (Bremsen).

Beispiele:

[Bearbeiten] Landläufig als Regelung bezeichnete Maßnahmen

Bei Drehstrom-Asynchronmotoren kann die Drehzahl in Abhängigkeit von Frequenz, Polpaarzahl und Schlupf eingestellt werden.

  • Die Polzahl bietet nur eine grobstufige Möglichkeit, die Drehzahl zu ändern.
  • Mit der Frequenz kann die Drehzahl genauer und feiner reguliert werden. Ändert man die Statorfrequenz so ändert dies in gleicher Weise die Drehzahl des Drehfeldes. Anhand der Änderung des Statordrehfeldes werden mehr magnetische Feldlinien geschnitten. Dies erzeugt eine größere Induktion auf den Rotor, wodurch dieser beschleunigt wird.
  • Anhand der Schlupfregelung kann die Drehzahl verkleinert werden. Hierbei wird die Statorspannung verkleinert, wodurch der Schlupf größer wird und die Drehzahl sinkt. Die Statorspannung wird mittels Phasenanschnitt gesteuert.

Wenn der Motor lastunabhängig mit einer Solldrehzahl betrieben werden soll, so muss dazu eine besondere elektronische Regelung aufgebaut werden. Derartige Regelungen sind in der Antriebstechnik als Vektorregelung bekannt. Mit speziellen Servomotoren erreichen derartige Drehzahlregelungen nahezu ideale Eigenschaften.

[Bearbeiten] Literatur

  • Gregor D. Häberle, Heinz O. Häberle: Transformatoren und Elektrische Maschinen in Anlagen der Energietechnik. 2. Auflage, Verlag Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten, 1990, ISBN 3-8085-5002-3
  • Gerd Fehmel, Horst Flachmann, Otto Mai: Die Meisterprüfung Elektrische Maschinen. 12. Auflage, Vogel Buchverlag, Oldenburg und Würzburg, 2000, ISBN 3-8023-1795-5
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