| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Neustadt a.d.Waldnaab | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Weiherhammer | |
| Höhe: | 429 m ü. NN | |
| Fläche: | 13,60 km² | |
| Einwohner: | 1634 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 120 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92694 | |
| Vorwahl: | 0961 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEW | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 74 119 | |
| Gemeindegliederung: | 6 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Weidener Straße 14 92694 Etzenricht |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Martin Wallinger (CSU) | |
Etzenricht ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Weiherhammer.
In der Nähe von Etzenricht gibt es zahlreiche fischreiche Kleingewässer, die von Anglern nach Erhalt eines Angelscheins beim örtlichen Fischereiverein genutzt werden können.
Östlich von Etzenricht, Richtung Rothenstadt liegen ein Umspannwerk der E.ON AG mit der Gleichstromkurzkupplung Etzenricht, zu der auch ein als freistehende Stahlfachwerkkonstruktion ausgeführter 55 Meter hoher Richtfunkturm bei 49°37'28" nördlicher Breite und 12°6'55" östlicher Länge sowie eine große Kompressorstation für Erdgas gehören.
Inhaltsverzeichnis |
Etzenricht wurde 1270 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1283 wird es im Salbuch "Ludwig des Strengen" als "Aechswinreuth" erwähnt. Die Bewohner von Etzenricht lebten seinerzeit von der Honiggewinnung und der Landwirtschaft. 1414 kam der Reformator Johannes Huss auf seinem Weg zum Konstanzer Konzil durch Etzenricht. Etzenricht im heutigen Bezirk Oberpfalz gehörte seit dem 17. Jahrhundert zum Herzogtum Neuburg-Sulzbach. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Etzenricht 1631 zerstört. Seit 1777 gehörte der Ort zum Landgericht Parkstein-Weiden des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1875 erfolgte der Bau der Eisenbahn, doch erst 1877 erhielt Etzenricht einen eigenen Bahnhof. Bis zur Fertigstellung der katholischen Kirche 1932 dauerte in Etzenricht der Zustand des Simultaneums an, das heißt evangelische und katholische Gottesdienste wurden in der gleichen Kirche abgehalten. 1952 wurde der Gemeindeteil Weiherhammer aus der Gemeinde ausgegliedert. 1970 wurde in der Nähe von Etzenricht ein Umspannwerk von der damaligen Bayernwerk AG errichtet, das in den Folgejahren mehrfach ausgebaut wurde und ab 1992 eine HGÜ-Kurzkupplung, die GKK Etzenricht beherbergen sollte, wodurch der Name der Gemeinde Etzenricht überregional bekannt wurde.
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