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Etzenricht

24. Sep 2008, 08:12
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Etzenricht
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Etzenricht hervorgehoben
Koordinaten: 49° 38′ N, 12° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neustadt a.d.Waldnaab
Verwaltungsge-
meinschaft:
Weiherhammer
Höhe: 429 m ü. NN
Fläche: 13,60 km²
Einwohner: 1634 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 120 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92694
Vorwahl: 0961
Kfz-Kennzeichen: NEW
Gemeindeschlüssel: 09 3 74 119
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Weidener Straße 14
92694 Etzenricht
Webpräsenz:
Bürgermeister: Martin Wallinger (CSU)

Etzenricht ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Weiherhammer.

In der Nähe von Etzenricht gibt es zahlreiche fischreiche Kleingewässer, die von Anglern nach Erhalt eines Angelscheins beim örtlichen Fischereiverein genutzt werden können.

Östlich von Etzenricht, Richtung Rothenstadt liegen ein Umspannwerk der E.ON AG mit der Gleichstromkurzkupplung Etzenricht, zu der auch ein als freistehende Stahlfachwerkkonstruktion ausgeführter 55 Meter hoher Richtfunkturm bei 49°37'28" nördlicher Breite und 12°6'55" östlicher Länge sowie eine große Kompressorstation für Erdgas gehören.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Etzenricht wurde 1270 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1283 wird es im Salbuch "Ludwig des Strengen" als "Aechswinreuth" erwähnt. Die Bewohner von Etzenricht lebten seinerzeit von der Honiggewinnung und der Landwirtschaft. 1414 kam der Reformator Johannes Huss auf seinem Weg zum Konstanzer Konzil durch Etzenricht. Etzenricht im heutigen Bezirk Oberpfalz gehörte seit dem 17. Jahrhundert zum Herzogtum Neuburg-Sulzbach. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Etzenricht 1631 zerstört. Seit 1777 gehörte der Ort zum Landgericht Parkstein-Weiden des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1875 erfolgte der Bau der Eisenbahn, doch erst 1877 erhielt Etzenricht einen eigenen Bahnhof. Bis zur Fertigstellung der katholischen Kirche 1932 dauerte in Etzenricht der Zustand des Simultaneums an, das heißt evangelische und katholische Gottesdienste wurden in der gleichen Kirche abgehalten. 1952 wurde der Gemeindeteil Weiherhammer aus der Gemeinde ausgegliedert. 1970 wurde in der Nähe von Etzenricht ein Umspannwerk von der damaligen Bayernwerk AG errichtet, das in den Folgejahren mehrfach ausgebaut wurde und ab 1992 eine HGÜ-Kurzkupplung, die GKK Etzenricht beherbergen sollte, wodurch der Name der Gemeinde Etzenricht überregional bekannt wurde.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Literatur

  • F. Wölfinger: Chronik des Bauerndorfes Etzenricht. Verlag Gemeindeverwaltung Etzenricht, Etzenricht 1938 (Nachdruck durch Gemeinschaft für Familienforschung in der Oberpfalz, Regensburg 1993).

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Etzenricht – Bilder, Videos und Audiodateien
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