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Extended Capabilities Port

20. Aug 2008, 19:26

Extended Capabilities Port (ECP) ist ein Modus der parallelen Schnittstelle eines Computers. ECP wurde von Hewlett Packard und Microsoft entwickelt um die Kommunikation mit Druckern und Scannern zu verbessern. ECP stellt eine Weiterentwicklung von EPP dar.

Der ausschlaggebene Vorteil von ECP ist, dass die Daten komprimiert versendet werden. Die maximale Kompressionsrate der Lauflängencodierung ist 64:1, im Durchschnitt typischerweise 4:1. Sie ist effizient in den Schnittstellenbausteinen der Hardware implementiert und besonders effektiv, wenn rohe Bilddaten übertragen werden.

Darüber hinaus wird ein 16 kb großer FIFO-Puffer eingesetzt, was folgende Vorteile hat:

  • Die effektive Bandbreite der Übertragung wird erhöht, da mehrere Datenworte empfangen und zwischengespeichert werden können.
  • Es wird einem Datenverlust vorgebeugt, falls die CPU gerade beschäftigt ist und anliegende Daten nicht sofort auslesen kann.
  • Weniger Interrupts entlasten die CPU.

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