FCAPS ist ein Modell der ISO für Netzwerkmanagement. FCAPS definiert die Eckpunkte des heutigen Netzmanagements.
FCAPS ist die Abkürzung für die unterschiedlichen Aufgabenbereiche, in die die ISO Netzmanagement aufteilt: Fault Management, Configuration Management, Accounting Management, Performance Management, Security Management (Fehlermanagement, Konfigurationsmanagement, Abrechnungsmanagement, Leistungsmanagement, Sicherheitsmanagement).
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Das Ziel von Fault Management ist das Erkennen, Isolieren, Beheben und Protokollieren von im Netz aufgetretenen Fehlern.
Configuration Management beinhaltet folgende Punkte:
Das Accounting Management stellt brauchbare Statistiken über die Verwendung von Netzressourcen bereit. Damit können Kosten abgerechnet oder Quotas kontrolliert werden.
Für das Accounting werden unter anderem die Protokolle RADIUS, TACACS und DIAMETER verwendet.
Für nicht nach Benutzung abgerechnete Netze wird der Begriff Administration statt Accounting verwendet. Administration enthält die Verwaltung von Benutzern, Passwörtern und Zugriffsberechtigungen.
Performance Management erlaubt den Anwendern, das Netz für die Zukunft vorzubereiten.
Durch Sammeln und Analysieren von Leistungsdaten kann die Stabilität des Netzes überwacht werden. Trends können auf zukünftige Probleme bei der Kapazität oder der Zuverlässigkeit des Netzes hinweisen.
Die erste Aufgabe von Security Management ist die Identifikation von Risiken aller Art im Netz. Weiterhin müssen diese Risiken abgesichtert und bewältigt werden.