| FVWM | |
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![]() FVWM v2.2.5 mit Icons und XMMS |
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| Basisdaten | |
| Entwickler: | Rob Nation, Chuck Hines |
| Aktuelle Version: | 2.4.20 (6. Dezember 2006) |
| Betriebssystem: | Unix-Derivate |
| Kategorie: | Fenstermanager |
| Lizenz: | GPL |
| Deutschsprachig: | ja |
| fvwm.org | |
Fvwm (F Virtual Window Manager) ist ein freier, ICCCM-konformer und modularer Fenstermanager für das X Window System.
Hauptmerkmale von FVWM sind die umfangreiche und vielfältige Konfigurierbarkeit des Window-Managers über Konfigurationsdateien und die Verwendung von virtuellen Desktops. Viele aktuelle Fenstermanager sind mit FVWM verwandt, unter anderem AfterStep, Xfce oder Enlightenment.
Inhaltsverzeichnis |
Verärgert vom damals allgegenwärtigen twm, der ihn bei der Analyse akustischer Signaturen für das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten einschränkte, beschloss Robert Nation im Juli des Jahres 1993, sich mit dem TWM genauer zu beschäftigen. Unter anderem fand er heraus, warum der TWM soviel Speicher in Anspruch nahm und wie man sog. virtuelle Arbeitsoberflächen realisiert und implementiert.
Damals schon bekannt für seinen Terminalemulator rxvt, arbeitete Rob Nation an der Verminderung des Speicherverbrauchs seines neuen Fenstermanagers. Neugierig auf die Reaktion der Gemeinde verband er den FVWM mit einem neuen rxvt-Release. Da viele Benutzer die Umständlichkeiten und die Einschränkungen des TWM leid waren, kam ihnen eine vernünftige Alternative gerade recht.
1994 verließ Nation das Projekt; er ernannte Charles Hines zum Verantwortlichen. Nations letztes Release war fvwm-1.24r. Aufgrund der völligen Neugestaltung der Architektur, nach Nations Weggang und den daraus resultierenden Inkompatibilitäten zwischen den Konfigurationsdateien der alten und neuen Generationen, bieten viele Linux-Distributionen beide Generationen des FVWM parallel an. Da (im Jahr 2005) fvwm-1.24r auf modernen Linuxsystemen immer noch ohne Probleme kompiliert und ausgeführt werden kann, gibt es immer noch eine kleine Anzahl von Benutzern, die dieses ältere FVWM-Release verwenden.
Zur Zeit ordnen die Entwickler von FVWM dem F in der Abkürzung FVWM keine eindeutige Bedeutung zu[1]. In alten archivierten Usenet-Postings von 1994 wird FVWM als Feeble Virtual Window Manager bezeichnet[2]. In einem Source-Code Kommentar der FVWM-Version 0.5 wird FVWM ebenfalls als Feeble Virtual Manager bezeichnet[3].
Bestimmte Features können vor dem Kompiliervorgang oder beim fertigen Programm mit Hilfe von Konfigurationsdateien abgeschaltet werden, andere können während der Laufzeit für bestimmte Fenster dynamisch als Module ge- bzw. entladen werden.