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Fassung (Technik)

24. Okt 2008, 06:22
Steckfassung („Sockel“) für integrierte Schaltungen und Transistoren
Steckfassung („Sockel“) für integrierte Schaltungen und Transistoren
Nullkraftfassung (Textool)
Nullkraftfassung (Textool)

Unter einer Fassung versteht man in der Technik eine Vorrichtung, um auswechselbare Bauteile schnell befestigen und lösen zu können.

Mit dem Einstecken oder Einschrauben des Bauteils wird meist zugleich die Verbindung der Energieleitungen (zum Beispiel elektrische Kontakte oder Druckluftanschlüsse) hergestellt. Besondere Arbeiten zum Anschließen (Klemmen, Löten) sind also nicht erforderlich.

Das Gegenstück am auswechselbaren Bauteil wird als Sockel bezeichnet, umgangssprachlich aber oft auch die Fassung, die andere Seite.

[Bearbeiten] Typen und Beispiele

Schraubfassungen
Fassungen mit Bajonett-Verriegelung
  • für Glühlampen, Glimmlampen und LED-Anzeigelampen mit Bajonettsockel in Fahrzeugen und Anlagen (rüttelfest)
  • für Projektionslampen (definierte Lage der Glühwendel), Thyratrons
  • an Hochvolt-Halogenglühlampen (z. B. GU10) und Leuchtstofflampen-Startern (Steckerstifte mit Kopf stellen die Bajonett-Verriegelung her)
Steckfassungen
Weitere Fassungen

[Bearbeiten] Fassungen oder Sockel für ICs

Häufig wird in Zusammenhang mit ICs der Begriff Sockel verwendet, was vermutlich eine falsche Übersetzung des englischen „socket“ ist.

IC-Fassungen lassen sich zunächst in die Kategorien Produktionsfassungen und Test- oder Programmierfassungen unterscheiden. Die erste Sorte sind IC-Fassungen, die in Endprodukten eingesetzt werden, entsprechend muss ihre Ausführung der Anwendung angemessen preisgünstig sein. Die zweite Kategorie betrifft IC-Fassungen, die speziell in der Entwicklung oder bei der Produktion eingesetzt werden, beispielsweise um ein IC mit einem Programmiergerät zu verbinden, um internen Speicher zu programmieren. Diese Sorte IC-Fassungen ist meist auf eine hohe Zyklenzahl ausgelegt und kann leicht Preise im dreistelligen Eurobereich erreichen.

[Bearbeiten] Siehe auch

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