| FlatOut 2 | ||
|---|---|---|
| Entwickler: | Bugbear Entertainment | |
| Verleger: | Empire Interactive | |
| Publikation: | 2006 | |
| Plattform(en): | PC, PlayStation 2, Xbox | |
| Genre: | Rennspiel | |
| Spielmodi: | Singleplayer, Multiplayer (bis zu 8 Spieler) | |
| Steuerung: | Tastatur (PC), Controller (PC, PS2, Xbox) | |
| Systemminima: | 2000 MHz CPU 256 MB RAM 64 MB Grafikkarte 3,5 GB Festplatte |
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| Medien: | DVD-ROM, Steam | |
| Sprache: | Deutsch | |
| Kopierschutz: | StarForce/Frontline 4.0 | |
| Altersfreigabe: | PEGI:![]() |
USK:![]() |
| Information: | ungeschnittene Version in Deutschland ungeprüft | |
FlatOut 2 ist ein Rennspiel des finnischen Entwicklers Bugbear Entertainment. Es wurde im Sommer 2006 veröffentlicht und ist der Nachfolger von FlatOut. Laut Angaben des Publishers Empire Interactive wurden bis Januar 2007 bereits über eine Million Kopien des Spiels verkauft.[1]
Inhaltsverzeichnis |
In FlatOut 2 spielt der Spieler wie im Vorgänger einen Rennfahrer. Wie in anderen Rennspielen gibt es einen Karrieremodus. Zusätzlich zum Karrieremodus lassen sich Rennen in allen Spielmodi auch sofort starten. Im Multiplayer kann der Spieler sich in allen Spielmodi mit Gleichgesinnten über das Internet oder über LAN messen. Ein Spiel zu Zweit an einem Bildschirm ist am PC nicht, wie im Handbuch angegeben möglich und bleibt somit den Konsolen vorbehalten.
FlatOut besitzt ein realistisches Schadensmodell der Autos. Dieses Merkmal bauten die Entwickler im zweiten Teil weiter aus und machten FlatOut 2 durch die Möglichkeit, dass man das Auto komplett zerstören kann, wesentlich actionlastiger.
FlatOut 2 verfügt über mehrere, teils einzigartige Spielmodi. Neben den normalen Rundenrennen gibt es auch einen Destruction Derby Modus und einige Minispiele (Stuntevenets, bei denen ein bestimmtes Ziel erreicht werden muss).
Wie in anderen Rennspielen muss der Spieler eine Anzahl an Runden absolvieren und, um zu gewinnen, als Erster durch die Ziellinie fahren.
Die Aufgabe des Spielers ist es, die meisten Punkte durch das Zerstören seiner Gegner zu gewinnen. Auch als einer der letzten drei Überlebenden bekommt der Spieler eine gewisse Anzahl an Punkten.
Die Minispiele in FlatOut 2 sind einzigartig unter den Rennspielen. In diesen Minispielen muss der Spieler beschleunigen und zum richtigen Zeitpunkt eine Taste drücken, um den Fahrer durch die Windschutzscheibe zu schleudern und ein vorgegebenes Ziel zu treffen (wie z.B. einen Basketballkorb). Hierbei sind Geschwindigkeit und Winkel maßgeblich für den Erfolg, da sich der Fahrer im Flug nur noch leicht und sehr zu lasten der Geschwindigkeit steuern lässt. Folgende Disziplinen gibt es:
FlatOut 2 verfügt über 32 Autos, eingeteilt in drei Klassen, die teils starke Ähnlichkeiten zu existierenden Autos aufweisen oder aber komplett der Phantasie entsprungen sind, wie beispielsweise ein Auto mit Flugzeugturbine als Antrieb oder ein Batmobil-ähnliches Auto. Jedes dieser Fahrzeuge weist ein detailliertes Schadensmodell auf und lässt sich komplett zerstören. Die 3 Klassen bestehen aus DERBY, RENNEN und STRASSE. Die Derbyklasse ist den Wagen des ersten Teils nachempfunden. Die Rennklasse besteht aus Rally-ähnlichen Wagen. Die schnellste und schwierigste Klasse ist die Straßenklasse.
Es gibt 30 verschiedene Rennstrecken, aufgeteilt auf sechs verschiedene Streckentypen:
Es gibt zwölf Stunt-Strecken. Es gibt neun Event-Strecken, wie beispielsweise Oval-Strecken, eine "Crash Alley" (eine Gerade mit zwei Linkskurven am Ende) und acht-förmige Strecken. Es gibt sechs Derby-Plätze: eine Tankstelle, ein Parkplatz, eine Hochhausbaustelle und drei spezielle "Derby-Bowls".
Das Tuning in FlatOut 2 spielt eher eine untergeordnete Rolle. Auch wenn der Spieler durch Tuning-Teile ein Auto erheblich aufbessern kann, so ist es meist effektiver zum nächst besseren Auto zu greifen. Möglich sind sowohl Verbesserungen an Motor, Bremse und Schaltung als auch der Einbau eines Überrollbügels oder einer besseren Lachgaseinspritzung (auch Nitro genannt). Die Tuningmöglichkeiten beziehen sich außerdem nur auf die Leistung, an der Optik ändert bis auf nette Details wie ein hinzukommender Überrollbügel bei Verstärkung des Wagen nichts.
Im Gegensatz zum ersten Teil gibt es in FlatOut 2 einen zusammenhängenden Karrieremodus. In diesem fährt der Spieler in drei unterschiedlichen Klassen (Derby, Street und Rennen) um dem Pokal. Hat er alle drei Klassen gewonnen, so gibt es eine letzte nochmals schwerere Klasse.
Während der Karriere verdient der Spieler Geld, so genannte Credits, das er für neue Autos, die seinen vorhandenen Fuhrpark erweitern, oder für Tuning-Teile, die vorhandene Autos verbessern, ausgeben kann.
Die von der künstlichen Intelligenz gesteuerten Gegenspieler haben in FlatOut 2 im Unterschied zu dem Vorgängerprogramm Namen, Aussehen und Charaktereigenschaften, die sich auf das Fahrverhalten auswirken. Ansonsten erfährt der Spieler nicht viel über die Gegner.
In der deutschen geschnittenen Version wurden die Menschen wieder durch Crashtest-Dummies ersetzt. Die deutsche ungeschnittene Version ist allerdings mit Menschen und ist deswegen erst ab 18 Jahren (Keine Jugendfreigabe gemäß §14 JuSchG) erhältlich. Einige Websites bieten allerdings zum Entfernen einen Bloodpatch an, welcher in zwei Versionen verfügbar ist: Die komplett ungeschnittene Version mit Schürfwunden und fließendem Blut und als Version, die den Fahrer als menschliche Figur mit Schreigeräuschen darstellt.
Genau wie im Vorgänger beinhaltet der Soundtrack des Spieles Stücke aus dem Rock-, Metal und Indie-Bereich. Während im ersten Teil noch Stücke wenig bekannter Bands verwendet wurden, besteht der Soundtrack der Fortsetzung nun aus Liedern sehr erfolgreicher Bands wie Nickelback oder Mötley Crüe. Zu Beginn eines neuen Liedes werden während der Rennen und im Spielmenü Interpret und Titel eingeblendet.
Das Spiel wurde von IGN als bestes Playstation-2-Rennspiel des Jahres ausgezeichnet.[2]