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Gleichrichtung

29. Aug 2008, 08:47

Gleichrichtung (nicht zu verwechseln mit Gleichschaltung) bezeichnet eine elektrische Schaltung zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom.

Die Gleichrichtung wird insbesondere mit Röhren oder Halbleiter-Dioden durchgeführt.

Sie kann durch mehrere Schaltungen erfolgen:

  1. Durch eine einfache Diodenschaltung entsteht ein Gleichstrom, bei dem jede zweite Halbwelle des Wechselstroms fehlt.
  2. Durch einen Brückengleichrichter werden beide Halbwellen in Gleichstrom überführt.

Um Gleichstrom mit konstanter Spannung zu erhalten, muss der durch Gleichrichtung erhaltene, gepulste Gleichstrom, auch Mischstrom genannt, durch parallel zur Last geschaltete Kondensatoren oder zur Last in Serie geschaltete Induktivitäten geglättet werden.

Gleichrichtung ist eine Möglichkeit, ein amplitudenmoduliertes Signal zu demodulieren. Das entstehende Signal entspricht der Hüllkurve des (hochfrequenten) Trägersignals, die das Basisbandsignal (z. B. das Niederfrequenz-(NF)-Signal bzw. Audiosignal beim Radioempfang) darstellt.

[Bearbeiten] Siehe auch

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