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Grafisches Primitiv

21. Nov 2008, 00:17

Der Begriff grafisches Primitiv oder einfach Primitiv wird in der Computergrafik verwendet. Er bezeichnet zwei- oder dreidimensionale geometrische Formen, die in einem Programm, das mit Computergrafiken umgeht, als Datenstruktur fest definiert sind. Aus diesen meistens einfachen Primitiven lassen sich kompliziertere Formen zusammensetzen. Der deutschen Sprache besser angepasste Begriffe sind Grundobjekt, grafische Grundform oder Raumbezugsgrundform (siehe auch ISO 19107).

[Bearbeiten] Beispiele und Anwendungen

Welche Formen zu grafischen Grundformen gehören, hängt vom verwendeten Programm ab. In der 2D-Computergrafik sind Punkte, Strecken, Polygone, Kreise und Ellipsen gebräuchlich. In der 3D-Computergrafik sind Dreiecke oder Polygone die gebräuchlichsten Primitiven, wenngleich auch Punktwolken und weitere Formen Verbreitung finden.

Grundformen werden bei vektorgestützter Grafikbearbeitungssoftware und 3D-Modellierungswerkzeugen verwendet. In der 2D-Computergrafik gibt es für Grundformen Algorithmen zur Rasterung; in der 3D-Computergrafik werden sie von Renderern verwendet.

[Bearbeiten] Literatur

  • Hans-Joachim Bungartz u. a.: Einführung in die Computergraphik: Grundlagen, geometrische Modellierung, Algorithmen, S. 6 ff. Vieweg, Braunschweig 2002, ISBN 3-528-16769-6
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