| grml | |
| Entwickler | www.grml.org/team/ |
| Version | 1.1 (25. Februar 2008) |
| Abstammung | \ Linux \ Debian GNU/Linux \ grml |
| Architekturen | x86, AMD64 |
| Größe | 621 MB |
| Startmedium | CD, USB-Stick |
| Lizenz | GPL |
| Website | www.grml.org |
grml (sprich: grummel) ist eine auf Debian/unstable basierende Linux-Distribution, die sich als Live-CD direkt von einer CD/DVD starten lässt. Sie wurde als kleines Rettungssystem mit flexiblem Startprozess entworfen. Ursprünglich auf Knoppix basierend, hat sich grml inzwischen zu einem eigenen Debian-Derivat weiterentwickelt.
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grml ist für Systemadministratoren und Benutzer von textbasierten Werkzeugen geeignet, unter Anderem als Rettungs-CD. Ursprünglich war sie nur für 32-bit Intel verfügbar, seit diese Version 1.0 erreicht hat, gibt es sie auch für die AMD64-Architektur.
Bemerkenswert ist der sehr flexible Startprozess, in den man durch Steuerdateien auf dem Startmedium schon frühzeitig eingreifen kann. Das ermöglicht die Erstellung spezialisierter Rettungssysteme mit geringem Aufwand. Startparameter als Vorgabe für die Netzwerkkonfiguration, die Installation weiterer Pakete und die Ausführung eigener Scripts lassen sich speichern.
WLAN mit WPA wird ebenfalls unterstützt.
Um das System kompakt zu halten, wird auf die großen WIMP-Desktop-Umgebungen KDE und GNOME verzichtet. Stattdessen kommen kleine, schnelle Fenstermanager wie fluxbox, ion, twm, fvwm-crystal, wmi und wmii zum Einsatz. Aus Platzgründen verzichtet grml auf OpenOffice.org und stellt dafür viele andere Programme bereit, die Knoppix nicht mitliefert. Als interaktive Shell kommt die Zsh zum Einsatz, es werden aber auch viele andere shells, wie zum Beispiel die Bash, die Dash, die ksh und die tcsh mitgeliefert.
grml-small (nur für 32-bit Intel verfügbar) eignet sich besonders als Rettungssystem für die Reparatur beschädigter Systeme. Während auf Anwendungsorientierte Pakete wie grafische Benutzeroberfläche etc. verzichtet wurde, enthält grml-small alle wichtigen Tools zur Diagnose und Behebung von Netz- und Massenspeicherproblemen. Durch Schnelldekompression steht Software mit ca. 200 MB Originalgröße bei circa 55 MB komprimierter Image-Größe zur Verfügung. Damit passt das System beispielsweise auf kleine 64 MB USB-Speicher (USB-Stick) oder Visitenkarten-CD-ROMs.
| Version | Datum der Veröffentlichung | Bezeichnung |
|---|---|---|
| 0.1 | 22. Oktober 2004 | OS 04 |
| 0.2 | 10. Januar 2005 | Satura |
| 0.3 | 4. März 2005 | Hustenstopper |
| 0.4 | 15. Mai 2005 | Eierspass |
| 0.1-small | 5. Juli 2005 | Zugschlus |
| 0.5 | 24. Oktober 2005 | Tokolytika |
| 0.6 | 22. Januar 2006 | Winterschlapfn |
| 0.2-small | 22. Januar 2006 | Corry |
| 0.7 | 10. April 2006 | Bootenschnitzl |
| 0.8 | 13. August 2006 | Funkenzutzler |
| 0.9 | 6. Dezember 2006 | Dioptrienotto |
| 0.3-small | 6. Dezember 2006 | Zwergenaufstand |
| 1.0 | 18. Mai 2007 | Meilenschwein |
| 0.1-64 | 18. Mai 2007 | LiveShell |
| 0.4-small | 18. Mai 2007 | Springinkerl |
| 1.1 | 25. Februar 2008 | Skunk |
| 0.2-64 | 25. Februar 2008 | Schwammerlklauber |
| 0.1-medium | 25. Februar 2008 | Pfuh |
| 0.1-medium-64 | 25. Februar 2008 | Pfuh |