Ein Host Header (der von einem HTTP-Client als Bestandteil der HTTP-Headers gesendete Hostname) kann von einem HTTP-Server zur Unterscheidung virtueller Hosts genutzt werden und dient damit im weiteren Sinne der Namensauflösung.
Diese namensbasierte Unterscheidung virtueller Hosts hat (gegenüber IP-basierten virtuellen Hosts) den Vorteil, dass Websites unterschiedlichen Namens
und ist damit eine Möglichkeit, einem Engpass an IP-Adressen zu begegnen.
Zur Unterscheidung wertet der (entsprechend zu konfigurierende) Webserver den im Request enthaltenen Host: Header aus.
Neben der Anpassung der Konfiguration des Webservers ist darauf zu achten, dass der DNS-Server jedem der unterschiedlichen Hostnamen die richtige (in diesem Fall gleiche) IP-Adresse zuordnen muss.