| Kristallstruktur | |||||||
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| __ In3+ __ P3− | |||||||
| Allgemeines | |||||||
| Name | Indiumphosphid | ||||||
| Andere Namen |
Indium(III)-phosphid |
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| Verhältnisformel | InP | ||||||
| CAS-Nummer | 22398-80-7 | ||||||
| Kurzbeschreibung | schwarze kubische Kristalle (Zinkblende Kristallstruktur) | ||||||
| Eigenschaften | |||||||
| Molare Masse | 145,792 g·mol–1 | ||||||
| Aggregatzustand | fest | ||||||
| Dichte |
4,79 g·cm–3[1] |
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| Schmelzpunkt |
1070 °C[1] |
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| Löslichkeit |
unlöslich in Wasser |
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| Sicherheitshinweise | |||||||
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| MAK |
aufgehoben, da cancerogen[2] |
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||
Indiumphosphid ist eine Halbleiterverbindung aus der Gruppe der binären III-V-Verbindungshalbleiter, die in der Hochfrequenztechnik (wobei Frequenzen bis zu 150 GHz angestrebt werden) für Laser für die dämpfungsarme langreichweitige Datenkommunikation um 1550 nm über Glasfaserkabel und in der Hochleistungselektronik eingesetzt wird. Grund für diese Einsatzbereiche ist die gegenüber Silicium sehr hohe Beweglichkeit der Elektronen im Gitter. Indiumphosphid besitzt eine direkte Bandlücke, wodurch die Verbindung für Laserdioden, LEDs, Detektoren und andere elektrooptische Anwendungen gut geeignet ist. Weiterhin eignet sich Indiumphosphid als Basismaterial für photonische Kristalle.
Inhaltsverzeichnis |
Indiumphosphid ist eine künstlich hergestellte Verbindung. Von den beiden Bestandteilen ist Indium, im Gegensatz zum Phosphor, ein seltenes Element dessen derzeit bekannten Lagerstätten um 2015 (Stand 2005, siehe Indium) erschöpft sein werden.
InP basierte Bauelementschichten werden derzeit in der Regel auf InP Substraten, die als Einkristalle hergestellt werden, mittels der metallorganischen Gasphasenepitaxie gewachsen. Seltener kommen auf der Molekularstrahlepitaxie basierende Verfahren zum Einsatz mit denen sich reinere Schichten und hochwertigere Grenzflächen realisieren lassen.
Indiumphosphid ist potentiell krebserregend.[3]