KME3 ist eine Schaltkreisserie (Dickschichthybridschaltkreise), basierend auf DTL-Schaltungstechnik, die in den 1960er Jahren in der DDR gebaut wurde. Es handelte sich hierbei um ein Glassubstrat, auf welchem Widerstände in Form von Mäanderlinien aus Kohlenstoff aufgedruckt wurden. Die aktiven Komponenten wie Transistoren und Dioden wurden als Miniplastvarianten aufgelötet. Andere Bauelemente wurden extern angeschlossen. Das Glassubstrat wurde mit Silikon in einem Aluminiumbecher vergossen.
Die Schaltkreise stellten im Wesentlichen Gatterfunktionen bereit, die extern durch Diodenbeschaltung in ihren Eingängen erweitert werden konnten.
Die Lokomotiven der Baureihe 155 fahren mit einer Steuerung aus diesen Schaltkreisen.