Arbeitsspeicher: Der Arbeitsspeicher oder Hauptspeicher ist in der Informationstechnik der Speicher eines Computers, in dem Datenobjekte, also Programme und die von diesen in Mikroprozessoren zu verarbeitenden Nutzdaten, abgelegt und zu einem späteren Zeitpunkt (unverändert) abgerufen werden können.
Blu-ray Disc: Die Blu-ray Disc (abgekürzt BD) ist ein digitales optisches Speichermedium. Sie wurde als ein möglicher High-Definition-Nachfolger der DVD entwickelt und bietet eine erheblich gesteigerte Bildqualität, Datenrate und Speicherkapazität gegenüber ihrem Vorläufer, wobei dieser aufwärtskompatibel zur Blu-ray-Disc ist: DVDs können in Blu-ray-Playern abgespielt werden.
CD- und DVD-Verpackungen: Verpackungen für CDs und DVDs dienen dem Schutz, der Aufbewahrung und dem Transport des Datenträgers. Manche dieser Verpackungen bieten dabei auch Platz für Beihefte, sogenannte Booklets. CD- und DVD-Verpackungen sind in der Regel aus Kunststoff, teils auch aus Pappe, gefertigt.
CD-ROM: CD-ROM ist die Abkürzung für Compact Disc Read-Only Memory, ein physikalischer Permanentspeicher für digitale Daten. Sie ist nach der Audio-CD die zweite Anwendung der Compact Disc.
Compact Disc: Die Compact Disc (CD, engl. „kompakte Scheibe“) ist ein optischer Speicher, der Anfang der 1980er-Jahre zur digitalen Speicherung von Musik von Philips und PolyGram in Zusammenarbeit mit dem Chemiekonzern Bayer eingeführt wurde (Audio-CD) und die Schallplatte ablösen sollte.
Compact Disc Digital Audio: Die Compact Disc Digital Audio (kurz CD-DA, auch Audio Compact Disc, Audio-CD oder Digital-Audio-CD) ist ein optischer Massenspeicher, der seit 1979 von Philips und Sony zur digitalen Speicherung von Musik entwickelt wurde und die Schallplatte als wichtigstes zum Verkauf bestimmtes Medium von aufgezeichneten Sprach- und Musikaufnahmen ablöste.
CompactFlash: CompactFlash (CF) ist ein Schnittstellenstandard, unter anderem für digitale Speichermedien. Er kommt in Form von CF-Karten hauptsächlich in digitalen Fotoapparaten, aber auch in Netzwerkkomponenten, Computern, und Personal Digital Assistants (PDA) zum Einsatz.
DVD: Die DVD ist ein digitales Speichermedium, das einer CD ähnelt, aber über eine deutlich höhere Speicherkapazität verfügt. Sie zählt zu den optischen Datenspeichern. Das Backronym „DVD“ geht auf die Abkürzung von Digital Versatile Disc (engl.
DVD-RAM: Als DVD-RAM wird eines der drei wiederbeschreibbaren DVD-Formate bezeichnet, das sich gegenüber den anderen beiden durch seine bessere Wiederbeschreibbarkeit und Datensicherheit auszeichnen soll. Die DVD-RAM wird sowohl bei Computern als auch in Camcordern und Festplattenrekordern verwendet.
DVD-Video: Die DVD-Video ist eine technische Spezifikation zur Speicherung von Videos auf einem DVD-Datenträger. Dieser Standard wurde vom DVD-Forum geschaffen, um Zukunftssicherheit und problemlose Abspielbarkeit auf allen Geräten zu garantieren, aber nicht zuletzt auch, um das Medium unter der Kontrolle der Filmindustrie zu halten – so können DVDs laut Standard nur auf autorisierten Geräten abgespielt werden.
Datenspeicher: Ein Datenspeicher oder Speichermedium dient zur Speicherung von Daten beziehungsweise Informationen. Der Begriff Speichermedium wird auch als Synonym für einen konkreten Datenträger verwendet.
Diskette: Eine Diskette ist ein magnetischer Datenträger und besteht aus einer flexiblen Kunststoffscheibe – daher die englische Bezeichnung „floppy disk“ oder kurz „Floppy“, was deutsch ungefähr mit „wabbelige Scheibe“ zu übersetzen wäre.
Ferritkern: Ein Ferritkern ist ein Bauteil aus Ferrit, das als Kern einer Spule (Drossel oder Transformator) deren Induktivität erhöht oder das magnetische Feld führt.
Festplattenlaufwerk: Ein Festplattenlaufwerk (englisch hard disk drive = HDD, oft auch Festplatte oder hard disk abgekürzt) ist ein magnetisches Speichermedium der Computertechnik, welches binäre Daten auf die Oberfläche einer rotierenden, ferromagnetischen Scheibe schreibt.
Framebuffer: Der Bildspeicher bzw. Framebuffer (engl. frame – Einzelbild, buffer – Puffer) ist Teil des Video-RAM von Computern und entspricht einer digitalen Kopie des Monitorbildes. Das heißt, jedem Bildschirmpixel kann genau ein bestimmter Bereich des Framebuffers zugewiesen werden, der dessen digital übersetzten Farbwert enthält.
HD DVD: Die HD DVD (High Density Digital Versatile Disc, zuvor: Advanced Optical Disc, kurz: AOD) ist ein Datenträgerformat und wurde zwischen 2005 und Februar 2008 neben Blu-ray Disc und VMD als ein mögliches Nachfolgeformat der DVD gehandelt.
Kernspeicher: Der Kernspeicher, Magnetkernspeicher, oder auch Ferritkernspeicher („magnetic core memory“ oder „ferrite-core memory“) ist eine frühe Form nichtflüchtiger Speicher von elektronischen Rechenmaschinen.
Laserdisc: Die Laserdisc (LD), auch Laservisiondisc oder CD-Video genannt, ist ein optisches Speichermedium für Videos im Heimgebrauch. Aufgrund ihrer hohen Qualität wurden LDs auch im professionellen Bereich eingesetzt.
Lochkartentechnik: Die Lochkartentechnik mit ihren vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, führte in den Industrieländern zu einer schnellen maschinentechnischen Weiterentwicklung. Mit steigenden Ausstattungsgrad gewann sie ein breites Anwendungsgebiet.
Magnetband: Ein Magnetband ist ein Datenträger. Es besteht in der Regel aus einer langen, schmalen Folie aus Kunststoff, die mit einem magnetisierbaren Material beschichtet ist. Das Band ist auf Wickelkernen (Bobbys) oder Spulen aufgewickelt, oft auch in Kassetten eingebaut.
Magneto Optical Disc: Die Magneto Optical Disc (MO-Disk auch MOD, dt. „magnetooptische Diskette“) ist ein rotierendes Speichermedium, das magnetisch beschrieben und optisch ausgelesen wird.
Millipede: Millipede ist eine von IBM entwickelte Speichertechnik und bildet so etwas wie eine Mischung aus Flash-Speicher und (Mikro-)Festplatte. Sie basiert auf der Rasterkraftmikroskoptechnologie, entwickelt vom Nobelpreisträger Gerd Binnig.
MiniDisc: Die MD wurde im Mai 1991 vorgestellt, der Verkauf entsprechender Wiedergabe- und Aufnahmegeräte begann ein Jahr darauf mit dem Sony MZ-1. Sie wurde als Nachfolger der Compact Cassette (CC) positioniert, sollte aber eigentlich als Nachfolge der DAT-Kassette im Privatbereich antreten, nachdem der Erfolg der DAT-Technik dort ausgeblieben war.
Notenrolle: Eine Notenrolle ist ein Medium, um ein mechanisches Musikinstrument mit Steuerinformationen zu versorgen. Es war auch das erste Medium, das einfach und billig mit wechselnder Musik hergestellt werden konnte.
Personal Computer Memory Card International Association: Die 1990 gegründete Personal Computer Memory Card International Association (PCMCIA) ist Namensgeber eines Standards für Erweiterungskarten mobiler Computer. Diese Karten sind unter den Namen PCMCIA-Karte oder PC-Card bekannt.
SD Memory Card: Eine SD Memory Card (Kurzform für Secure Digital Memory Card; deutsch Sichere digitale Speicherkarte) ist ein digitales Speichermedium, das nach dem Prinzip der Flash-Speicherung arbeitet.
Security-Token: Der Begriff Security-Token (einfach: Token) bezeichnet eine Hardwarekomponente, die Teil eines Systems zur Identifizierung und Authentifizierung von Benutzern ist.
Solid State Drive: Ein Solid State Drive, kurz „SSD“ (zu deutsch: allgemein „Festkörperlaufwerk“ oder speziell auch „Halbleiterlaufwerk“) ist ein Speichermedium, das wie eine herkömmliche magnetische Festplatte eingebaut und angesprochen werden kann, ohne eine rotierende Scheibe oder andere bewegliche Teile zu enthalten, da nur Halbleiterspeicherbausteine verwendet werden.
Super Audio Compact Disc: Die Super Audio Compact Disc, kurz SACD oder SA-CD, ist ein Datenträger und physisch eine spezielle Form der Digital Versatile Disc (DVD), die von Philips und Sony entwickelt wurde. Die SACD verwendet eine höhere digitale Auflösung des Audiosignals als die Audio-CD und bietet außerdem die Möglichkeit, Mehrkanalton (Raumklang) ohne Datenreduktion zu speichern.
USB-Massenspeicher: USB-Massenspeicher (engl. usb mass storage device, UMS) sind Geräte, die über den Universal Serial Bus (USB) kommunizieren und einen eingebauten Datenspeicher besitzen oder für Wechseldatenträger benutzt werden.
Verzögerungsleitung: Verzögerungsleitungen (engl. delay line) dienen der Zeitverschiebung oder temporären Speicherung (Laufzeitspeicher) eines seriellen Signales (analog oder digital) mittels der Signallaufzeit in einer elektrischen Leitung bestimmter Länge oder auch in einer akustischen Übertragungsstrecke.