- ComputerBase
- Lexikon
Kippstufe
21. Aug 2008, 16:37
Eine Kippstufe ist eine elektronische Schaltung, die zwei Zustände annehmen kann und diese je nach Ausführung unterschiedlich lange Zeit beibehält.
Man unterscheidet folgende Ausführungen:
- Bistabile Kippstufe (auch bistabile Kippschaltung, Flipflop, bistabiler Multivibrator). Hier wird die Änderung zwischen den beiden Zuständen jeweils durch externe Signale erreicht. Flipflops sind die Grundelemente von Speicherbausteinen. Pro Flipflop lässt sich ein Bit speichern. Auch der Schmitt-Trigger ist eine bistabile Kippstufe.
- Monostabile Kippstufe (auch monostabile Kippschaltung, Univibrator, Monoflop, monostabiler Multivibrator). Durch ein externes Trigger-Signal kippt die Schaltung für eine durch ein RC-Glied definierte Zeit in einen metastabilen Zustand. Nach Ablauf der Zeit kippt die Schaltung selbsttätig wieder in den stabilen Grundzustand zurück.
- Astabile Kippstufe (auch Kippschwinger, Multivibrator, astabiler Multivibrator, siehe auch Rechteckgenerator). Hier erfolgt der Wechsel zwischen beiden Zuständen fortlaufend periodisch von selbst entsprechend der in der Schaltung mit RC-Gliedern realisierten Zeitkonstanten. Am Ausgang wird ein periodisches Rechtecksignal erzeugt.
Urheberrecht
Für alle Lexikon-Artikel gilt die GNU FDL (GNU Freie Dokumentationslizenz).
Die Wikipedia ist eine Enzyklopädie, deren Inhalte frei nutzbar sind und immer sein werden.