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Ein Kleinsignal-Ersatzschaltbild kann, unter der Ausnutzung des linearen Verhaltens um einen Arbeitspunkt, eine gegebenen Schaltung durch ein anderes und einfacher zu berechnendes Netzwerk ersetzen. Dies erreicht man durch Linearisierung in einem festgelegten Arbeitspunkt (engl. Q-Point) und gilt daher auch nur für diesen Arbeitspunkt.
Das nichtlineare Verhalten des Bauelement muß sich in guter Näherung im Arbeitspunkt durch ein lineares Verhalten annähern lassen. Die Entwicklung eines Kleinsignal-Ersatzschaltbildes setzt also die Kenntnis der Arbeitspunkte aller aktiven Bauelemente der Schaltung voraus. Arbeitspunktberechnungen müssen dagegen stets in Großsignalform, also graphisch im Kennlinienfeld oder mit Hilfe der nichtlinearen Gleichungen der Bauelemente durchgeführt werden. Ist der Arbeitspunkt gefunden, so können in der Schaltung die aktiven Bauelement durch ihre entsprechenden Ersatzschaltbilder (siehe unter Beispiele) ersetzt werden. So ist es im folgenden möglich die Schaltung weiter zu vereinfachen und damit die Komplexität der weiteren Berechnung der Schaltung reduziert werden.
Entwicklung eines Kleinsignal-Ersatzschaltbildes durch die vier folgenden Schritte.
Kleinsignalrechnungen werden vor allem verwendet, um Verstärkungen, Ein- und Ausgangsimpedanzen usw. zu berechnen.