| Lighttpd | |
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| Entwickler: | Jan Kneschke |
| Aktuelle Version: | 1.4.26 (7. Februar 2010) |
| Betriebssystem: | Unix-Derivate, Windows |
| Kategorie: | Webserver |
| Lizenz: | BSD-Lizenz |
| Deutschsprachig: | nein |
| www.lighttpd.net | |
Lighttpd (auch: Lighty) ist ein von Jan Kneschke entwickelter freier Webserver. Er implementiert alle wichtigen Funktionen eines Webservers und kann, ähnlich wie Apache, durch Module erweitert werden.
Inhaltsverzeichnis |
Der Server setzt auf asynchrone Kommunikation und bearbeitet mehrere Anfragen in einem einzigen Betriebssystem-Prozess. Dadurch ist der Webserver in der Lage, mehrere parallele Anfragen effizienter zu bearbeiten und CPU und Arbeitsspeicher weniger zu belasten als ein Multi-Prozess-Design etwa beim Apache Webserver. Dies lohnt sich besonders beim gleichzeitigen Zugriff auf große Dateien von vielen Benutzern.
PHP wird mittels FastCGI angebunden. Perl, Python oder Ruby können auch über die SCGI-Schnittstelle angesprochen werden. Seiten können über das Modul CML (ursprünglich: Cache Meta Language) in Lua automatisch erzeugt werden, auch Server Side Includes werden durch ein Modul unterstützt.
Lighttpd verbreitet sich laut Netcraft schnell und schaffte im "Web Server Survey" vom März 2007 mit ca. 1,4 Millionen Domains den Sprung auf den 4. Platz der Rangliste.[1] Bei dieser Wertung gehen allerdings auch etliche "geparkte" Domains ein, von denen oft tausende auf einem Server liegen,[2] wodurch der Wechsel großer Domainhändler sich stark auf die Zahlen auswirken kann.
Laut einer von Alexa generierten Top-200-Liste von Internetseiten setzen einige große und bekannte Webanbieter Lighttpd ein, etwa YouTube (setzt eine modifizierte Version ein), SourceForge und der Bildserver der Wikimedia Commons.[2]
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