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Liste der BASIC-Dialekte

19. Nov 2008, 05:24

Aufgrund der seit Jahrzehnten bestehenden Popularität von BASIC existieren zahlreiche BASIC-Implementierungen auf einer Vielzahl von Plattformen. Entsprechend den sehr unterschiedlichen Umgebungen und Einsatzzwecken wurde eine hohe Zahl von Implementierungen entwickelt, bei denen in nicht wenigen Fällen die Unterstützung zusätzlicher Funktionalitäten und Spracherweiterungen wichtiger erschien als die Portabilität, die die Beschränkung auf einen gemeinsamen Standard voraussetzen würde.

Zu den Einsatzfeldern von BASIC zählen die frühen Heimcomputer, bei denen BASIC auch sogleich als Systemoberfläche diente, die Verwendung als allgemeine Programmiersprache, teilweise auch mit Unterstützung objekt-orientierter Techniken, die Nutzung als Skriptsprache alleinstehend oder im Rahmen einer Anwendung und eingebettete Systeme.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Liste plattformübergreifender BASIC-Dialekte

  • BlitzMax - Der Syntax basiert auf Blitz Basic, ist allerdings eine Weiterentwicklung die auch Professionelle Spieleentwickler ansprechen soll, da B.M. in Sachen Funktionalität mit den "Großen" C/C++ mithalten können soll.
  • bwBASIC (Bywater BASIC) - Interpreter, ist GWBasic nachempfunden. Für die Linux-Konsole (POSIX) und für MS-DOS. Ähnlich GWBasic.
  • FreeBASIC (DOS, MS Windows und GNU/Linux) — Eine Windows-Auflage des alten Microsoft QuickBASIC bzw. QBasic. Die Syntax ist nahezu identisch, jedoch fallen DOS-Beschränkungen weg. Es ist eine fast zu 100 % QuickBASIC kompatible Win32-Open Source-Sprache (GPL)
  • GFA-BASIC - wurde ursprünglich für den Atari ST konzipiert, später auch für AmigaOS, MS-DOS und Windows umgesetzt. War eine Zeit lang der Quasistandard für den Atari ST.
  • GLBasic ist eine vollständige 2D/3D/netzwerkfähige plattformunabhängige Programmiersprache speziell zur Spiele-Entwicklung.
  • HotBasic HotBasic ist ein neuerer Basic-Compiler für die Anwendungsarten CONSOLE, CGI, GUI, DLL und OBJ, der nativen Maschinencode erzeugt. [1]
  • KBasic ist ein auf Qt basierendes kostenloses BASIC für Microsoft Windows, Mac OS X und Linux und beinhaltet eine visuelle Programmierumgebung.
  • Mallard BASIC, von Locomotive BASIC, unter CP/M, unter anderem für den Joyce und Sinclair ZX Spectrum
  • Microsoft BASIC – viele Varianten und Hardware-Plattformen
  • Visual Basic .NET, auch als "VB.Net" bekannt — Implementierung innerhalb des .NET-Frameworks von Microsoft.
  • PowerBASIC – kurz PB genannt, ist ein leistungsfähiger kommerzieller BASIC-Compiler für DOS und Windows. PowerBASIC ist der Nachfolger von Borlands TurboBasic und wurde vom ehemaligen Borland-Mitarbeiter Bob Zale entwickelt, der nun Chef seiner eigenen Firma PowerBASIC Inc. ist. Für Windows gibt es PowerBASIC als Consolen Compiler (PB/CC abgekürzt) und als Compiler für Programme mit graphischer Bedienoberfläche (PB/Win). PB ist kein Interpreter-BASIC, sondern alle PB-Compiler erzeugen Maschinencode.
  • Profan² - Freeware-Win32-Programmiersprache für Anfänger; die kommerzielle umfangreichere Fassung namens XProfan eignet sich zur Erstellung von professionellen Anwendungen und Spielen für Windows.
  • PureBasic - Crossplattform-Applikationssprache. Schneller Compiler plattformübergreifendes BASIC mit vielen Funktionen für Microsoft Windows, Linux, AmigaOS und Mac OS X
  • RapidQ ist ein freies, an Visual Basic angelehnter BASIC für grafische Oberflächen, arbeitet aber weitgehend mit QuickBasic-Befehlen. Mit Rapid-Q kann man Programme für Windows, Linux, Solaris/Sparc und HP-UX schreiben.
  • REALbasic - Plattformübergreifendes BASIC. Objektorientierte, Visual Basic ähnliche Basic-Variante für Apple Macintosh, Mac OS X, Linux und Windows.
  • sdlBasic: Ein freies BASIC, das auf die Grafikbibliothek von SDL aufbaut. Basierend auf wxBasic.
  • SmallBASIC - Ein kleiner Open Source (GPL) BASIC-Interpreter, der auf Palm OS, Windows, MS-DOS Linux u. a. läuft.
  • StarOffice Basic (auch bekannt als StarBasic und OOoBasic)
  • True BASIC (MS-DOS, MS Windows, Apple Macintosh) – ein direkter Abkömmling des Ur-BASICs "Dartmouth BASIC", von den Erfindern von BASIC vermarktet, streng Standardkonform.
  • wxBasic ist ein Open Source BASIC auf Basis des plattformübergreifendes Toolkits wxWidgets - ein GPL-Interpreter, der die plattformübergreifende wxWidgets-Bibliothek nutzt. Für Linux und Windows.
  • XBasic - Open-Source-Compiler mit GUI-Designer (für Windows und Linux)
  • XProfan - Win32-Programmiersprache für Anfänger und Fortgeschrittene, eignet sich zur Erstellung von Anwendungen und Spielen.
  • YaBasic - Kleiner Interpreter (für Linux, inzwischen auch für Windows und PlayStation 2 verfügbar) (GPL)
  • Blassic - Klassischer Open Source BASIC-Interpreter, der Zeilennummern braucht für Linux und Windows. Viele kompatible Befehle zu ZX Spectrum und CPC.
  • BASICODE - BASIC-Standard für eine große Zahl verschiedener 8-Bit-Heimcomputer

[Bearbeiten] Liste von BASIC-Dialekten für eine Plattform

[Bearbeiten] Windows

  • Jabaco - erzeugt plattformunabhängigen Java Bytcode
  • Blitz Basic - Schneller Compiler für Spieleprogrammierung mit DirectX-Unterstützung. Für Amiga und Windows
  • KBasic ist ein auf Qt basierendes kostenloses BASIC für Microsoft Windows, Mac OS X und Linux und beinhaltet eine visuelle Programmierumgebung.
  • Brutus2D ist eine Programmiersprache für den Hobby-Spieleprogrammierer. Es verfügt über einen kompletten Satz von BASIC-Sprachkommandos mit zusätzlichen Kommandos, um die Erstellung von zweidimensionalen Spielen zu vereinfachen. Brutus2D ist ideal für Ballerspiele, Spiele mit seitlichem Bildlauf, Plattform-Spiele, Denk-und-Logik-Spiele und andere. Brutus2D
  • DarkBASIC & DarkBASIC Professional - Leistungsfähiger Compiler zur Spieleprogrammierung.
  • Envelop - Visual Basic 3 Klon.
  • GamesBasic - Freie und objektorientierte Basic-Variante zur Spieleprogrammierung.
  • GLBasic - Leistungsfähiger multibetriebssystemfähiger Compiler zur Spieleprogrammierung.
  • GFA-BASIC ist ein Dialekt der Programmiersprache BASIC. Die Sprache übernimmt wie viele andere moderne Basicdialekte von Pascal und C die Kontrollstrukturen und erinnert daher fast ein wenig an Fortran. Damit erlaubt auch GFA-BASIC strukturiertes Programmieren (siehe zum Beispiel Programmieren ohne Goto).* IBasic - Mit WinAPI- und DirectX-Unterstützung.
  • JustBasic
  • Liberty Basic - zu Visual Basic ähnlicher Bytecode-Interpreter.
  • PowerBasic - Vom TurboBasic Mitentwickler.
  • Profan - Einsteigerfreundliche Interpretersprache
  • PureBasic - Einsteigerfreundliche, schnelle / hochoptimierte Programmiersprache, welche viele Plattformen unterstützt und durchaus mit den "Großen" wie C#, C++ und VB mithalten kann.
  • Visual Basic - Microsofts objektorientierte Basic-Variante. Dialekt mit einer visuellen Programmierumgebung für BASIC.
  • FBSL - "Freestyle Basic Script Language" mit Objekten, Sockets, GUI, Regex, Threads usw.
  • AutoIt - zur Fernsteuerung anderer Programme (z.B. über Simulation von Mausklicks), gute CHM-Dokumentation, einfache integrierte GUI-Programmierung.
  • XProfan - leistungsfähiges Basic mit OpenGL-Integration, API-kompatibel, Datenbanken, Fensterverwaltung, Community und ausführliche Dokumentation.

[Bearbeiten] MS-DOS

[Bearbeiten] Linux / Unix

[Bearbeiten] Mac OS

[Bearbeiten] AmigaOS

[Bearbeiten] Atari TOS

[Bearbeiten] Palm OS

[Bearbeiten] Pocket Viewer (CASIO PV)

[Bearbeiten] Commodore VC-20, C-64 und andere 8-Bitter von Commodore

  • Commodore BASIC - war in den Commodore-Rechnern als ROM integriert. Es baute auf einem frühen Microsoft-BASIC auf. Existierte in mehreren Versionen, die bekannteste war Commodore Basic V2, die in den frühen Bürorechnern, im VC-20 und C-64 eingesetzt wurde. Weitere Commodore Basic-Versionen:
    • V3.5 - Das BASIC des C-16 und Plus/4 mit umfangreichen Grafik- und Soundfunktionen sowie einigen Diskettenfunktionen.
    • V4.0 - BASIC der späteren Commodore Bürorechner mit umfangreichen Diskettenfunktionen.
    • V7.0 - Das integrierte Basic des C128, führte alle Befehle der Versionen V3.5 und V4.0 zusammen und unterstützte außerdem weitere Befehle, z.B. zum Bank Switching für den größeren Speicher des C128.
    • V10.0 - Das nicht mehr fertiggestellte BASIC des nie offiziell erschienenen C65, das mit Befehlen wie 'LOADIFF' und 'GENLOCK' interessante Neuerungen bot. Leider bekommt man sehr oft einen '?COMMAND NOT IMPLEMENTED ERROR', weil viele Befehle zwar bereits vorgesehen, aber noch nicht implementiert waren, als das Projekt eingestellt wurde.
  • geoBASIC BASIC für Gebrauch mit GEOS.
  • Graphics BASIC, Erweiterung für Commodore Basic V2.
  • Exbasic Level II - Erweitertes BASIC. Ein verbessertes BASIC für den C64, das von Diskette geladen oder per Modul installiert wurde.
  • Simons’ Basic - Erweitertes BASIC. Ein verbessertes BASIC für den C64, das von Diskette geladen oder per Modul installiert wurde.

[Bearbeiten] Atari, 400/800/XL/XE und andere 8-Bitter von Atari

[Bearbeiten] Apple II

[Bearbeiten] Amstrad-/Schneider-Computer

  • Locomotive BASIC, im ROM der Schneider CPCs, Version 1.0 und 1.1, später noch Hardwaretreiber
  • LaserBASIC, für grafische Spiele entwickelte Sprache, die die fehlende Sprite-Verwaltung der Hardware ausgleichen sollte

[Bearbeiten] Sinclair-Rechner und Varianten

[Bearbeiten] CP/M

  • BASIC-E oder submarine BASIC
  • MBASIC- Weiterentwicklung von OBASIC, ebenfalls von Microsoft. MBasic war ein von Microsoft entwickeltes BASIC (mit einfachem Zeileneditor), das zum Beispiel unter CP/M lief. Für viele CP/M-Maschinen gab es eigene Versionen, die die jeweilige Hardware besser unterstützten.
  • OBASIC - Von Microsoft.

[Bearbeiten] Texas Instrument (TI 99/4A)

[Bearbeiten] TRS-80

[Bearbeiten] MITS Altair 8800

[Bearbeiten] Programmierbare Taschenrechner

[Bearbeiten] BASIC-Dialekte für Spielkonsolen

[Bearbeiten] Eingebettetes BASIC/BASIC-Scripting

[Bearbeiten] BASIC in Hardware/Mikrocontroller

[Bearbeiten] Innerhalb anderer Anwendungen eingebettetes BASIC

[Bearbeiten] Auf BASIC gründende Skriptsprachen

[Bearbeiten] Unbekannte/andere/weitere BASIC-Dialekte

[Bearbeiten] Literatur

  • Dr. Hans-Joachim Sacht: BASIC-Dialekte. Humboldt-Taschenbuchverlag, München 1985, ISBN 3-581-66524-7.
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