Ein Literaturverwaltungsprogramm ist ein Computerprogramm, das Anwendern zu mehreren Zwecken dient:
Der Bedarf an solchen Programmen wächst mit der schnellen Zunahme wissenschaftlicher Literatur. Literaturverwaltungsprogramme bestehen normalerweise aus einer oder mehreren Datenbanken, in der die Referenzen auf Originaltexte abgelegt werden. Die Originaltexte finden sich dagegen in Monographien, Sammelwerken, Zeitschriftenaufsätzen, Zeitungsartikeln, Webseiten und anderen Dokumententypen.
Literaturverwaltungsprogramme sind in der Lage, die gesammelten Titeleinträge als Literaturverzeichnis in unterschiedlichen Zitationsstilen auszugeben. Zu den bekanntesten Zitationsstilen gehören DIN 1505-2, MLA, APA und Harvard. In der Regel legen die Verlage oder Lehrstühle an den Universitäten fest, mit welchem Zitationsstil Literaturverzeichnisse einer Publikation zu formatieren sind.
Moderne Literaturverwaltungsprogramme können häufig in Textverarbeitungsprogramme integriert werden, so dass eine Referenzliste automatisch in einem passenden Format generiert werden kann und die Gefahr des Fehlens von zitierten Quellen in der Referenzliste verringert wird.
Literaturverwaltungsprogramme sind in der Lage, Daten aus Literaturdatenbanken zu importieren.
Der Funktionsumfang von Literaturverwaltungsprogrammen wächst jedoch bei vielen Produkten mittlerweile über die reine Recherche und Verwaltung von Literaturangaben hinaus.
Für LaTeX steht das Werkzeug BibTeX zur Verfügung.
Einzelne Literaturverwaltungsprogramme werden in den Artikeln beschrieben, die über die gleichnamige Kategorie (s.u.) zugänglich sind.