Low-Density-Parity-Check-Codes, auch als LDPC-Codes oder Gallager-Codes bezeichnet, sind lineare Blockcodes zur Fehlerkorrektur. Sie wurden 1962 von Robert G. Gallager im Rahmen seiner Dissertation am MIT entwickelt [1].
Low-Density-Parity-Check-Codes beschreiben mit Hilfe einer Matrix viele zusammenhängende Paritätsprüfungen. Es wird dabei das Prinzip einer Kontrollmatrix angewandt:
, wobei H die Kontrollmatrix (parity-check matrix)und b die Folge der empfangenen Codesymbole darstellt. H ist nur dünn besetzt (daher die Bezeichnung low-density).
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(n,l,R)LDPC
Es gilt eine zu sendende Folge a zu finden, die der Gleichung
genügt.
Eine mögliche Form der Kodierung funktioniert folgendermaßen: Das Kanalkodewort a ist zusammengesetzt aus den zu sendenden Daten al (welche bekannt sind) und dem redundanten Teil ak. Da a oben genannte Formel erfüllen muss, muss ak entsprechend berechnet werden:

In Worten ausgedrückt, muss dabei der 1. quadratische Teil der Kontrollmatrix mit dem verbliebenen Teil der Kontrollmatrix und den zu sendenden Daten multipliziert werden.
Hierbei gilt es ebenso das Problem
zu lösen. Hierzu werden häufig iterative Graph-basierte Algorithmen gewählt. Nach der Übertragung des Kanalkodewortes a über einen Übertragungskanal, z. B. einen AWGN-Kanal (additives weißes (Gauß'sches) Rauschen), wird in der Regel das Wort bM bestehend aus reellen Werten empfangen.