| Lynx | |
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![]() Wikipedia in Lynx |
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| Basisdaten | |
| Entwickler: | Thomas Dickey |
| Aktuelle Version: | 2.8.6rel.5 (9. Mai 2007) |
| Betriebssystem: | UNIX, Windows 95 aufwärts, uvm. |
| Kategorie: | Webbrowser |
| Lizenz: | GPL |
| Deutschsprachig: | ja |
| lynx.isc.org | |
Lynx ist ein textbasierter Webbrowser, der unter Unix entwickelt wurde, aber inzwischen für fast alle Betriebssysteme verfügbar ist. Er eignet sich unter anderem für den Einsatz an reinen Text-Terminals ohne Maus.
Der Browser wurde um 1992 an der Universität von Kansas entwickelt, ist heute noch verbreitet und zählt damit zu den Browsern mit der längsten Entwicklungsgeschichte. Bevor das Programm an das World Wide Web und dessen Protokoll http angepasst wurde, war Lynx ein Client für ein proprietäres Hypertextprotokoll. Dabei wurden Elemente von Gopher verwendet. Lynx wurde 1995 unter der GPL veröffentlicht.
In aktuellen Versionen erscheinen anstelle von Grafiken deren Alternativtexte im „alt“-Attribut des „img“-Elements (soweit vorhanden) oder ihre Dateinamen. Wahlweise können Grafiken auch als Links dargestellt und über ein externes Programm betrachtet werden. Frames erscheinen als eine Reihe einzeln anwählbarer Links, zusammen mit dem Text des „noframes“-Elements. Lynx unterstützt auch Cookies, clientseitige verweissensitive Grafiken (imagemap) und Maus-Bedienung, Tabellen allerdings nur eingeschränkt und Java sowie Javascript überhaupt nicht.
Textbrowser sind im Vergleich zu ihren grafikbasierten Konkurrenten sehr schnell und gelten als „absturzsicher”. Sie werden oft zur Recherche verwendet, da sie Webseiten auf den Text reduzieren. Weitere Textbrowser sind zum Beispiel: Links und w3m.
Beliebt ist auch die Möglichkeit Lynx als HTML-Interpreter in Shell-Skripten zu nutzen, um bestimmte Webseiten automatisch zu durchsuchen. Lynx findet auch Verwendung als Bestandteil von Webcrawlern.
Lynx eignet sich gut, um Internetseiten auf ihre Lesbarkeit mittels Screenreader, wie Blinde ihn verwenden, zu überprüfen.