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Multiple Zone Recording

16. Jan 2008, 13:50

Das MZR-Verfahren (Multiple Zone Recording) steigert die Speicherkapazität von scheibenförmigen Datenträgern wie zum Beispiel Festplatten oder CDs.

Herkömmlich werden die Datenblöcke auf einem scheibenförmigen Datenträger nach Spur und Sektor angesteuert. Jede Spur ist in gleich viele Sektoren aufgeteilt.

Beim MZR-Verfahren vergrößert sich die Zahl der Sektoren, je weiter die entsprechende Spur von der Drehachse entfernt ist. Dadurch werden eine gleichmäßige Datendichte und eine bessere Ausnutzung der Datenträgeroberfläche erreicht. Die einzelnen Sektoren können beim MZR-Verfahren nicht mehr ohne weiteres mit der traditionellen CHS-Adressierung adressiert werden. Die Steuerelektronik des Laufwerks rechnet deshalb die anliegenden CHS- oder LBA-Adressen in interne Adressen um und nimmt damit eine eineindeutige Zuordnung der logischen auf die physikalischen Sektoren vor.

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