Unter dem Oberbegriff Musiksoftware fasst man verschiedene Computerprogramme zur Musikerzeugung und Musiknotation zusammen.
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Diese lassen sich in verschiedene Aufgabenbereiche und Funktionen einteilen: Notationsprogramme dienen dem Erzeugen eines Notensatzes mit Hilfe des Computers. Sie sind das musikalische Pendant zu einem Textverarbeitungsprogramm. Die Noten können ausgedruckt oder in eine sogenannte Midi Datei übersetzt werden. Diese stellt ein maschinenlesbare Notenblatt oder eine Partitur dar. Zum Abspielen der Midi-Datei benötigt man einen Sequenzer. Dieser übernimmt die zentrale Steuerung einer oder mehrerer Sampler oder Software-Synthesizer, welche die Töne mit Hilfe der Mittel der Computermusik erzeugen. Die Kommandos für den Sampler können auch von einem live gespielten Keyboard kommen. Die so erzeugte Musik kann über eine Soundkarte direkt abgespielt oder in eine Audiodatei übersetzt werden. Audiodateien lassen sich dann mit Audioeditoren oder einer DJ Software weiter bearbeiten. Jedes Glied dieser Kette kann sowohl aus Hardware oder als Software existieren.
Die Grenzen dieser Unterteilung verschwimmen in vielen angebotenen Produkten. Viele Betriebssysteme liefern eine Grundausstattung zum Abspielen von Midi-Dateien mit. Die Qualität der erzeugten Klänge genügt in der Regel keinen professionellen Ansprüchen. Eingriffsmöglichkeiten gibt es dabei nicht.
Um die Kommunikation zwischen den verschiedenen Arten von Musiksoftware zu erleichtern, wurden von den Herstellerfirmen und Entwicklern einige Standardschnittstellen definiert, die den modularen Einsatz von Plug-ins erlauben. Zur Kommunikation zwischen Sampler und plugin-basierter Klangerzeuger bzw. Klangfilter hat sich der Standard VST von Steinberg etabliert, welcher auf allen gängigen Systemen implementiert ist. Unter Linux wird zusätzlich LV2 verwendet. Unter Mac OS X findet man das Audio Unit Plug-in Format. „ReWire“ dient der Kommunikation zwischen nicht-modularen Anwendungen unter Microsoft Windows und Mac OS. JACK verwaltet Audiorouten zwischen Musikprogrammen unter Linux.
Notationsprogramme dienen dem Notensatz mit Hilfe des Computers. Während im privaten Einsatz Capella weit verbreitet ist, werden im Verlagswesen Finale, Sibelius und PriMus verwendet. Diese Programme sind alle proprietär. Eine freie Alternative ist z. B. LilyPond.
Folgende Audioeditoren dienen der Manipulation von Audioaufzeichnungen (auch mehrspurig):
Aus anfänglich simpler synthetischer Klangerzeugung mittels Sinuskurven, Sägezahn, Rechteck und Noise zu Anfang der 1980er Jahre entwickelte sich über FM-Synthese und Sampling schließlich die heute erhältliche Software, die nun mehr und mehr analoge Geräte aus dem Tonstudio verdrängt. Mit Technologien wie VST oder JACK versucht man inzwischen die Flexibilität und Modularität eines herkömmlichen Studios im Computer virtuell zu modellieren.
Ein DJ-Programm ist eine Musiksoftware, welche das von einem Diskjockey normalerweise an Plattenspielern oder CD-Spielern und einem Mischpult durchgeführte Mixen auf einem PC nachbildet.
Mehr siehe: DJ-Programm
Bei diesen Programmen geht es weniger darum, bestehende Musikstücke zu arrangieren, sondern neue Kompositionen von Grund auf zu entwerfen und diesen Gestaltungsvorgang zu unterstützen. Die Auswahl in diesem Bereich ist klein, denn anders als bei der MIDI- und Audioproduktion, existieren hier kaum standardisierte Verfahren. Darüber hinaus ist der musikwissenschaftliche Hintergrund sehr anspruchsvoll: Es gibt kaum verwertbare wissenschaftliche Grundlagen für die (mehr oder weniger) automatische Erzeugung von Musik.
Lernprogramme zum Thema Musik existieren auf vielfältige Weise, z. B. für:
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