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Nulldurchgangsschalter

10. Okt 2008, 17:23

Ein Nulldurchgangsschalter schaltet ein, wenn die sinusförmige Wechselspannung durch Null geht und schaltet aus, wenn der Wechselstrom seinen Nulldurchgang hat. Halbleiterrelais, welche mit Thyristoren oder Triacs ausgerüstet sind, schalten immer im Nulldurchgang des Stromes aus. Das Einschalten kann, je nach der Funktion des Halbleiterrelais, jedoch zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfinden. Wenn das Einschalten im Nulldurchgang der Spannung stattfindet, spricht man vom nulldurchgangsschaltenden Halbleiterrelais.

Im Aktorkreis des Nulldurchgangsschalters befinden sich meist zwei antiparallel geschaltete Thyristoren.

Ein Nulldurchgangsschalter eignet sich für das Schalten von ohmschen Lasten, ohne dass Netzstörungen, z. B. Knackstörungen erzeugt werden. Für das Schalten von induktiven Verbrauchern wie Spulen oder Transformatoren sind Nulldurchgangsschalter, bzw. Nullspannungsschalter, weniger geeignet, weil dabei ein hoher Einschaltstromstoß erzeugt wird. Hierfür sind entweder Scheitelschalter oder Transformatorschaltrelais besser geeignet.

Die meisten Hersteller bezeichnen ihre entsprechenden Produkte auch als Nullspannungsschalter, was die Funktion des Einschaltens bezeichnet. Die Eigenschaft „nulldurchgangsschaltend“ bezeichnet eher das oben beschriebene Ausschalten beim Nulldurchgang des Stromes.

[Bearbeiten] Literatur

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