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Office Communications Server

7. Nov 2008, 10:10

Der Microsoft Office Communications Server (OCS) ist eine Echtzeit-Serveranwendung für die Unternehmenskommunikation. Er stellt eine Infrastruktur für Instant Messaging, Präsenzinformation und IP-Telefonie bzw. Video- und Web-Konferenzen zur Verfügung. Auf den Mitarbeiter-Rechnern wird zusätzlich der Office Communicator von Microsoft benötigt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Funktionsweise

  • Die Steuerung von Instant Messaging, Sprach- und Video-Anrufen bzw. -Konferenzen wird über den OCS abgewickelt
  • Der OCS ermittelt den Status eines Mitarbeiters über zentrale Schnittstellen zu einer Telefonanlage oder zum Exchange-Server.
  • Der Office Communicator ermittelt den aktuellen Status des Clients auf Grund der Aktivität des Benutzers. Wenn der Benutzer ca. 5 Minuten weder eine Taste drückt noch die Maus bewegt, interpretiert das der Office Communicator als Status inaktiv.

[Bearbeiten] Nutzen

  • Der Office Communications Server führt alle Informationen zusammen und generiert daraus einen eindeutigen Status eines Mitarbeiters.
  • Der Status eines Mitarbeiters kann schnell auf einen Blick erfasst werden. Beispiel: Wenn der Benutzer einen Termin in Outlook eingetragen hat, hat er in diesem Zeitraum automatisch den Status In einer Besprechung.
  • Es ist möglich, mit anderen Mitgliedern zusätzlich über die Chat-Funktion in Kontakt zu treten.
  • Wenn der OCS mit der Telefonanlage gekoppelt ist, kann die Nummer eines Mitgliedes der Kontaktliste automatisch gewählt werden.
  • Über die Schnittstelle ins Active Directory ist es möglich, Kontaktlisten anzulegen.

[Bearbeiten] Datenschutz-Diskussion

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[Bearbeiten] Argumente gegen OCS

  • Beginn und Ende der Anwesenheit eines Mitarbeiters kann über OCS ermittelt werden, ohne dass man den Arbeitsplatz des Mitarbeiters eingesehen hat.
  • Die Zusammenstellung von Kontaktlisten bietet die Möglichkeit, sich die Anwesenheit bestimmter Mitarbeiter strukturiert anzeigen zu lassen.

[Bearbeiten] Argumente für OCS

  • Es findet keine Protokollierung statt.
  • Strukturierte Auswertungen sind nicht möglich.
  • Die Aussagekraft der Statusinformation ist begrenzt. Der Status Inaktiv sagt lediglich aus, dass der Mitarbeiter gerade nicht tippt, es kann nicht daraus geschlossen werden, dass er gerade nicht arbeitet.
  • Es können lediglich solche Mitarbeiter Statusinformation anderer Mitarbeiter abfragen, die die Client-Komponente (Communicator) installiert haben. Der Status des normalen Office-Nutzers kann mit OCS nicht ermittelt werden.
  • Mittels OCS kann festgestellt werden, ob der Mitarbeiter kontaktiert werden kann oder dies gerade unpassend ist. Dabei geht es um effizienteres Arbeiten und nicht um Überwachung
  • Die Chat-Funktion schafft zusätzliche Möglichkeiten des Vertrauensschutzes gegenüber der Kommunikation über Telefon.
  • Jeder Teilnehmer am OCS erfährt, wenn er in die Kontaktliste eines anderen Mitarbeiters aufgenommen wurde.
  • Der Mitarbeiter kann seinen Status selbst festlegen. Zur Auswahl stehen unter anderem Nicht stören, Abwesend, Beschäftigt.
  • Die Status-Information (MA telefoniert, MA ist in einer Besprechung) eines Mitarbeiters ist auch ohne OCS verfügbar.

[Bearbeiten] Weblinks

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