Ogg Media Stream ist ein Doppel-Containerformat für Videos. Es ist ein Hack des Ogg-Containers der Xiph.Org Foundation. Ogg-Media-Dateien haben die Dateiendung 'ogm'. Neben Videodaten können sie wie DVDs mehrere Tonspuren in verschiedenen Sprachen sowie Untertitelspuren und Kapitelgliederungen enthalten. Dieses Format wurde ursprünglich von seinem Erfinder Tobias Waldvogel entwickelt, um das Streamen von Video- und Audiodaten möglich zu machen, was mit AVI sehr schlecht realisierbar ist. Ebenso wurde es möglich, Ogg-Vorbis-Audio für Videos nutzbar zu machen. Dies war mit dem AVI-Container damals unmöglich.
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Das Problem mit OGM besteht darin, dass die von Waldvogel entwickelten DirectShow-Filter (siehe unten) eine Erweiterung darstellen, die mit der Ogg-Spezifikation brechen. Aus diesem Grund sollte es auch nicht „Ogg“ genannt werden, da diese Marke auch die Einhaltung der Spezifikation verlangt.
Neben den passenden Decodern für die enthaltenen Datenspuren (meist Xvid- oder DivX-Video und Vorbis-Audio), ist ein OggMedia-DirectShow-Splitter erforderlich, der das Containerformat lesen und die darin enthaltenen Streams den Decodern zugänglich machen kann.
Weiterhin wird ein Player benötigt, der das DirectShow-Framework benutzt, z. B.:
Alternativ kann ein Player verwendet werden, der sich nicht auf DirectShow verlässt, sondern seine eigene Unterstützung für OGM mitbringt, wie VLC media player oder MPlayer.
Unter Mac OS oder Linux unterstützen folgende Player OGM direkt:
Unix-Nutzer haben mit MPlayer die Möglichkeit, OGM-Dateien abzuspielen sowie mit Hilfe von ogmtools OGMs zu bearbeiten: