Ein Operator ist eine mathematische Vorschrift (ein Kalkül), durch die man aus mathematischen Objekten neue Objekte bilden kann. Er kann eine standardisierte Funktion, oder eine Vorschrift über Funktionen sein. Anwendung finden die Operatoren bei Rechenoperationen, also bei manuellen oder bei maschinellen Berechnungen.
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Standardisierte Operatoren werden in der Mathematik meist dann definiert, wenn es sich um eine häufige, immerwiederkehrende Vorschrift handelt, meist eine ein- oder zweistellige Verknüpfung. Die Argumente dieser Verknüpfung heißen Operanden. Diese Operatoren werden durch ein spezielles, kennzeichnendes mathematisches Symbol (ein spezielles Schriftzeichen der Formelschreibweise) dargestellt.
Beispiel: Beim Ausdruck 1 + 2 sind «1» und «2» die Operanden, die über den Operator « + » verknüpft sind.
Beispiele:

und», «oder», «nicht»
», «
»
» für die Komposition von FunktionenTypische Operatoren für Funktionale sind:
zur Bildung von Differentialen, der Volterraoperator
zur Bildung des bestimmten Integrals
und die Operatoren
,
und
für Differentiale in VektorfeldernIn der Funktionalanalysis hat man es mit Vektorräumen zu tun, deren Elemente selbst Funktionen sind. Um die Elemente dieser Vektorräume besser von den Abbildungen zwischen solchen Vektorräumen zu unterscheiden, nennt man letztere auch Operatoren:
Sind V und W topologische Vektorräume, dann nennt man eine Abbildung
einen Operator. Ist W der Skalarenkörper des Vektorraums, dann heißt f Funktional.
In der Funktionalanalysis betrachtet man unter anderem Eigenschaften von linearen Operatoren, also Abbildungen
mit

Die im vorherigen Abschnitt beschriebenen Funktionaloperatoren sind Beispiele für Operatoren im Sinne der Funktionalanalysis. Spezielle Klassen linearer Operatoren sind etwa kompakte Operatoren oder Fredholm-Operatoren.
Operatoren werden auch im mathematischen Kalkül der Physik definiert:
, Impulsoperator
, Hamilton-Operator
der Quantenmechanik
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