| Paradroid | ||
|---|---|---|
| Entwickler: | Hewson | |
| Spiel-Designer: | Andrew Braybrook | |
| Publikation: | 1985 | |
| Plattform(en): | C64, ZX Spectrum, Amiga, Windows (PC), Atari ST, Linux, Acorn Archimedes, C64 DTV, Virtual Console | |
| Genre: | Arcade-Spiel | |
| Spielmodi: | Singleplayer | |
| Steuerung: | Joystick | |
| Sprache: | Englisch | |
| Altersfreigabe: | PEGI: Keine Klassifizierung |
USK: Keine Klassifizierung |
Paradroid ist ein Computerspiel, welches 1985 für den C64 von Andrew Braybrook geschrieben wurde und von der Firma Hewson Consultants auf den Markt gebracht wurde; 1990 erschien das Remake Paradroid 90 für den Amiga (ebenfalls von Andrew Braybrook). Es gibt außerdem eine freie Version des Spiels Paradroid, das unter der GNU GPL erschienen ist.
Inhaltsverzeichnis |
Bei Paradroid ist es die Aufgabe des Spielers, ein Raumschiff von Robotern zu säubern, wobei man sich selbst ebenfalls eines solchen bedient. Die Roboter besitzen verschiedene Stärken an Geschwindigkeit, Panzerung und Schusskraft, von schwachen Service-Robotern bis zu starken Sicherheits-Robotern. Der Anfangsroboter des Spielers ist sehr schwach. Gegnerische Roboter können beschossen und zerstört oder Mithilfe eines Mini-Logikspiels übernommen werden, wonach der Spieler dann über deren Fähigkeiten verfügt. Die Gewinnchancen zu Übernahme wachsen mit der Stärke der Roboter, weswegen sich der Spieler von Roboterklasse zu Roboterklasse „hocharbeiten“ muss. Weiter muss der eigene Roboter hierzu in den Übernahmemodus gebracht werden, wozu er kurz stehen bleiben muss und währenddessen er nicht schießen kann. Dann muss er Körperkontakt herstellen.
Das Logikspiel besteht aus einem mittleren senkrechten Balken der in einzelne Rechtecke unterteilt ist. Zu den meisten dieser Rechtecke führen von links und rechts waagrechte Leitungen. Der menschliche Spieler hat die Linke Seite (gelb), der Computer die Rechte (violett). Auf die ganz linken Enden der Leitungen setzt der Spieler kleine Dreiecke, die die Leitungen unter „Strom“ setzen. Das jeweilige mit der Leitung verbundene Rechteck auf dem Mittelbalken leuchtet in der Farbe des Spielers, dessen Dreieck es unter Strom setzt oder zuletzt gesetzt hat. Wird es von beiden Seiten gleichzeitig angesteuert, bleibt es neutral. Gewonnen hat derjenige, in dessen Farbe nach Ablauf der Spielzeit und dem Verschwinden aller Dreiecke die meisten Rechtecke leuchten. Die Dreiecke haben eine Verfallszeit, nach der sie verschwinden, diese ist kürzer als die Spieldauer. Jeder Spieler hat nur eine bestimmte Menge an Dreiecken (größere Roboter stellen mehr zur Verfügung). Es gibt Rechtecke, die nur mit einer Seite verbunden sind, es gibt Leitungen, die gesplittet sind und zwei Rechtecke ansteuern, es gibt Leitungen mit totem Ende, es gibt Leitungen, die 2 in 1 führen, es gibt in manchen Leitungen Bausteine, die die Leitung dauerhaft unter Strom halten, wenn sie einmal aktiviert wurden. Das Spiel ist bei nur geringem Klassenunterschied sicher zu gewinnen, da der Computer seine Dreiecke planlos setzt.