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Parametric Technology Corporation

4. Jul 2008, 00:30
Parametric Technology Corporation
Unternehmensform Public (NYSE: PMTC)
Gründung 1985
Unternehmenssitz Needham (USA)
Unternehmensleitung

C. Richard Harrison, CEO

Mitarbeiter 3,751 (2006)
Umsatz Image:green up.png 744.05M million USD (2005)
Branche CAD/CAM Software
Website www.ptc.com

Die Parametric Technology Corporation (NYSE: PMTC) ist ein Hersteller von Software für das Product Lifecycle Management (PLM) sowie für Management- und Dokumentationslösungen. Das Unternehmen ist im Aktienindex S&P 500 gelistet.

Die Anzahl der Beschäftigten beträgt ca. 4.449 (Stand: 30. September 2007), der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2007 bei ca. 941 Millionen US-Dollar. Der weltweite PTC-Kundenstamm umfasst Firmen, die in der Fertigung, Entwicklung, Dienstleistung, für Regierungskreise sowie wissenschaftlich tätig sind.

[Bearbeiten] Produkte

Die vier Kernprodukte - Pro/ENGINEER Wildfire, Windchill PDMLink, ProductView und Arbortext Editor - sind in ein System integriert, das je nach Herstellernotwendigkeit angepasst werden kann. Ab den 1990er Jahren wurden auch die Produkte von Microsoft (Windows 95/98/ME, NT/2000/XP) unterstützt. Linux-Versionen gibt es seit dem Jahr 2003 für Wildfire 1, Wildfire 2 und Wildfire 3. Seit Pro/ENGINEER Wildfire 4 wird Linux nicht mehr unterstützt. Das Apple Betriebssystem Mac OS X wird derzeit nicht unterstützt.

Daneben vertreibt PTC das CAD-System CADDS 5i, welches zuvor durch ComputerVision vermarktet wurde, und das Computer-Algebra-System Mathcad.

[Bearbeiten] Firmengeschichte

Samuel Petrovich Geisberg gründete in den 1980er Jahren mit PTC eine neue Firma, basierend auf Ideen, die sich im ersten Produkt Pro/ENGINEER widerspiegelten.

Zuvor arbeitete Geisberg bei den Firmen Prime Computer (Hardware), ComputerVision (CAD-Software) und Applicon.

Geisberg erkannte um 1985, dass die zu der Zeit üblichen 3D-CAD-Modellierer nicht imstande waren, einmal erstellte Bauteile-Grenzdarstellungen (Brep) ohne erheblichen Aufwand zu ändern. Eine Lösung bestand darin, die Bauteile-Grenzdarstellungen von der zuvor festgelegten Darstellung der Geometrie (CSG) und von dessen Aufbauhistorie zu erstellen, die später ein Teil der davon abhängigen (assoziierten) Bauteile-Grenzdarstellung werden. Dieser Ansatz benötigt hybride Modellierer, die sowohl die Geometriedaten als auch das daraus entstehende Bauteil speichern kann. Der Anwender kann dadurch ein Bauteil durch die nachträgliche Änderung der Geometriedaten, in der Regel die Bemassungen, verändern. Dieses Konzept ist so richtungsweisend, dass 20 Jahre später alle 3D-CAD-Systeme nach diesem Prinzip arbeiten. Das Produkt wurde vorrangig für die in den 80er Jahren markführenden UNIX-Systeme entwickelt.

Das Management sowohl bei Prime als auch bei ComputerVision ging davon aus, dass die bereits getätigten Investitionen in den PrimOS-Workstations der Prime, zusammen mit den schon erstellten Daten weiterhin dazu verhelfen sollten, auch in Zukunft in deren eigenständiges Datenformat als auch der kostspieligen Hardware zu investieren.

Nachdem PTC eine Ausgangsversion von Pro/ENGINEER entwickelt hatte, erhielt PTC Wagniskapital der Charles River Associates. Steve Walsky wurde Vorstandsvorsitzender (CEO) der PTC. Diese Annäherung war finanziell extrem erfolgreich und verursachte einen tiefgreifenden Paradigmawechsel in der CAD/CAM Industrie.

Die erste Antwort darauf war die Fusion von Prime und ComputerVision. Diese Fusion war allerdings nicht im Stande, ausreichend schnell auf durch Pro/ENGINEER der PTC eingeführte, einfacher zu handhabenden, parametrische Eigenschaften gegründeten Modellkonzepts zu reagieren. Darüber hinaus wurden nicht genügend Überschüsse durch eigene Produktserien erwirtschaftet. Nicht zuletzt gab es Probleme mit den internen Umsetzung der CAD-Daten von ComputerVision auf die von Prime. Alles zusammen resultierte letztlich in einer Übernahme durch PTC.

[Bearbeiten] Weblinks

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