Pinball Dreams wurde 1992 von Digital Illusions zunächst für den Amiga entwickelt, wurde gleich zum Klassiker der Flipper-Simulationen und begründete den legendären Ruf seines Publishers 21st Century Entertainment. Der für damalige Verhältnisse riesige Erfolg von 650.000 verkauften Exemplaren zog gleich mehrere Fortsetzungen nach sich. Neben der Amiga-Version gibt es Umsetzungen für PC, SNES, Atari Falcon030, Game Boy und Game Gear.
Der Hauptunterschied und gleichzeitig die wichtigste Innovation von Pinball Dreams im Vergleich zu früheren Flipperspielen war, dass nicht der komplette Tisch auf dem Screen gezeigt wird, sondern nur etwa 1/3. Dieser Bildausschnitt wird, je nach der Lage der Spielkugel, vertikal gescrollt. Eine weitere Innovation war der sich zwischen den beiden Paddeln befindliche Pin, der verhindert, dass der Ball (wie bei sonst allen vorangegangenen Flipper-Simulationen) direkt senkrecht nach unten fallen kann. Auch das Sounddesign wurde von der Kritik gelobt, da das Spiel die verschiedenen Soundeffekte und die musikalische Untermalung gekonnt miteinander verbindet.
Pinball Dreams enthält vier thematisch sehr verschiedene Tische:
Am technisch und spielerisch gelungensten gilt die Amiga-Version, die auf 2 Disketten erschien.
Reviews der Amiga-Version:
Screenshots, Details, Reviews, Musik bei LemonAmiga (englisch)