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Portierung

9. Sep 2008, 20:49
Redundanz
Die Artikel Portierung und Portabilität (Informatik) überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Bitte äußere dich in der Diskussion über diese Überschneidungen, bevor du diesen Baustein entfernst. Trac3R 02:06, 25. Jul. 2008 (CEST)
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Dieser Artikel behandelt die Portierung von Software. Zur Portierung von Telefonrufnummern siehe Rufnummernmitnahme.

Unter einer Portierung versteht man bei der Softwareentwicklung den Vorgang, ein Computerprogramm, das unter einem bestimmten Betriebssystem, einer Betriebssystemversion oder Hardware abläuft, auch auf anderen Betriebssystemen, anderen Versionen oder anderer Hardware lauffähig zu machen. Teilweise wird unter Portierung auch der Wechsel von einer Programmiersprache auf eine andere verstanden. Siehe auch: Portabilität (Informatik)

[Bearbeiten] Probleme bei der Softwareportierung

Typische Probleme bei der Softwareportierung sind:

  • Adressbreite des Speichers (16-, 32- oder 64-Bit-Architektur)
  • Fehlende oder eingeschränkte Programmbibliothek oder unterschiedliche APIs
  • Keine oder eingeschränkte Unterstützung der Hardware (z. B. USB unter Windows NT)
  • Programmiersprache ist auf dem Zielsystem nicht vorhanden bzw. Cross-Compiler fehlt
  • Programmiersprache ist nicht oder nur eingeschränkt standardisiert (z. B. SQL)
  • Programmiersprache ist nicht in vollem Umfang vorhanden (z. B. C++)
  • Andere Benutzerschnittstelle (Terminalausgabe, graphische Oberfläche)
  • Funktionen des Betriebssystems sind unterschiedlich (Dateisystem, Rechtevergabe)
  • Vollständig andere Installation des Programms (Installationsprogramm muss meist komplett neu programmiert werden)
  • Unterschiedliche Zeichensätze auf den Systemen
  • Zeitprobleme bei sehr unterschiedlichen Prozessoren oder anderer Hardware
  • Fehler im alten System, die erst auf dem Zielsystem auftreten (andere Compiler, andere Bibliothek)
  • Bessere Ausnutzung des Zielsystems (Multiprozessoren, mehr Speicher, Rechte des Systems statt eigener Rechteverwaltung)
  • Unterschiedliche Datenstrukturierung durch Big-/Little-Endian-Charakteristik des jeweiligen Prozessors


Durch die historisch gewachsenen Strukturen und Verfahrensweisen in der Informationstechnologie haben sich viele verschiedene Möglichkeiten ergeben, wie Computerprogramme gestaltet werden können. Dadurch ist die Portierbarkeit von Software mehr und mehr zu einem komplexen Problem geworden, so dass sich auch ganze Firmen (wie zum Beispiel VMware, Inc. oder Parallels, Inc.) auf diese Aufgabe spezialisiert haben.

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