Ein Radiator ist ein Körper, der Wärme überwiegend durch Wärmestrahlung abgibt. Radiatoren besitzen eine große Oberfläche mit hohem Emissionsgrad und bestehen meist aus einem gut wärmeleitenden Metall.
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Durch den Radiator kann ein Medium Wärme (meist im Infrarotbereich) abstrahlen. Je heißer, desto größer die Wärmemenge, die je Zeiteinheit und Fläche abgestrahlt werden kann. Doppelte (absolute) Temperatur bewirkt 16-fache Energieabstrahlung (Stefan-Boltzmann-Gesetz). Radiatoren sind Wärmeübertrager (Wärmetauscher). Bei der Berechnung der netto übertragenen Wärmemenge ist auch die Einstrahlung auf den Radiator zu berücksichtigen (Strahlungsaustausch). Der Emissionsgrad wird vom Oberflächenmaterial und -beschaffenheit bestimmt, also vom aufgetragenen Farbstoff, weniger von dessen Farbe (Farbton).
Ist der Anteil der Wärmeabstrahlung an der Wärmeabgabe aufgrund des Aufbaus und der Umgebung gering, so wären die Bezeichnungen Konvektor oder Heiz- bzw. Kühlkörper treffender. Die Bezeichnung Radiator für Heizkörper ist regional unterschiedlich gebräuchlich. Das Strahlungsvermögen lässt sich durch Lüfter nicht beeinflussen. Bisweilen am Radiator angeordnete Lüfter sollen lediglich die, den Radiator unmittelbar umgebende, durch alle Mechanismen der Wärmeübertragung erwärmte Luft abführen. Diese erzwungene Konvektion wirkt zusätzlich neben der eigentlichen Funktion des Radiators, der Wärmeabstrahlung.
Kennzeichnend ist die gerippte Bauform, dadurch werden große Oberflächen erzielt. Kühlkörper mit dunkler Oberfläche aus Aluminiumblech als aufsteckbare Kühlsterne oder durch Aluminium-Strangguss hergestellte Profile sind die üblichen Kühlkörper von Leistungshalbleitern.
In das obenliegende Magazin werden in zwei Reihen Briketts eingefüllt, die bei Verbrennung automatisch nachrutschen. Die Verbrennung erfolgt in der schamottierten Brennkammer. Die warme Luft zirkuliert dann durch die einzelnen Röhren und erwärmt so den Raum - bei diesem Exemplar angegebene 80 cm.