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Regelung eines Gleichstromstellers

20. Nov 2008, 19:17

Um einen Gleichstromsteller oder auch ein Schaltnetzteil auf die gewünschte Ausgangsspannung oder den gewünschten Strom einzustellen, gibt es verschiedene Verfahren, die erforderlichen Schaltzeitpunkte (ein/aus) des elektronischen Schalters (MOSFET, IGBT, Bipolartransistor) zu steuern.

Es gibt verschiedene Merkmale oder Parameter, die die Steuerung charakterisieren. Sie können beliebig kombiniert werden. Jede Kombination bietet spezifische Vor- und Nachteile.

[Bearbeiten] Frequenz

  • PWM (Puls-Weiten Modulation): die Frequenz ist konstant, das Verhältnis An-/ Auszeit (duty cycle) ist variabel.
  • PFM (Puls-Frequenz Modulation): An- oder Ausschaltzeit sind konstant, die Frequenz bzw. Periodendauer ist variabel. Es resultiert ebenfalls ein variabler duty cycle.
  • Hystereseregelung (Hysteresesteuerung): An-/ Auszeit und die Frequenz sind variabel, der Schaltzeitpunkt wird durch einen Schwellwertschalter aus dem aktuellen Strom- oder Spannungswert gewonnen.

[Bearbeiten] Strom/Spulenzustand

  • DCM (Discontinuous Current Mode = nicht-kontinuierlicher Strom): die Speicherdrossel (Spule) ist zeitweise stromlos, auch als lückender Betrieb bezeichnet.
  • CCM (Continuous Current Mode = kontinuierlicher Strom): die Spule ist ständig stromdurchflossen.

[Bearbeiten] Regelgröße

  • Voltage Mode: die Eingangsgröße zur Regelung ist lediglich die Ausgangsspannung. Spulenstrom und Ausgangsspannung werden mit einer Regelschleife eingestellt.
  • Current Mode: der Strom wird mit Hilfe einer inneren Schleife gesteuert. Die Ausgangsspannung wird indirekt über das Stellen des Strom-Sollwertes geregelt.
  • Hysteretic Mode (Hysterese-Modus, auch Zweipunktregelung): der Strom oder die Ausgangsspannung gelangen auf einen Schwellwertschalter (Schmitt-Trigger), der mit seiner Hysterese die Ein- und Ausschaltzeitpunkte frei steuert.
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