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Runaway 2 – Dream of the Turtle

13. Jul 2008, 00:47
Runaway 2 – The Dream of the Turtle
Entwickler: Pendulo, Planet DeAgostini, Anaconda (PC)
Cyanide (NDS)
Verleger: Pendulo, Planet DeAgostini, Anaconda (PC)
Koch Media (NDS)
Publikation: 2006
Plattform(en): PC (Windows), Nintendo DS
Genre: Adventure
Spielmodi: Einzelspieler
Steuerung: Maus, Tastatur
Systemminima: Windows 98/ME/2000/XP, Pentium(TM) III (Pentium(TM) IV empfohlen), 128 MB RAM (256 MB empfohlen), DirectX(TM) 9 kompatible Grafikkarte, DirectX9c, DVD-ROM-Laufwerk, DirectSound kompatible Soundkarte
Medien: 1 DVD, Steam
Sprache: deutsch, spanisch
Altersfreigabe: PEGI:
PEGI-Einstufung: 12+
USK:
Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG USK
Information: Neuester PC-Patch 1.1 (Deutsch)

Runaway 2 – The Dream of the Turtle ist ein am 24. November 2006 erschienenes Point-and-Click-Adventure im Comic-Stil. Es wurde von den spanischen Pendulo Studios entwickelt und ist die Fortsetzung des sehr erfolgreichen Grafik-Adventures Runaway: A Road Adventure.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Das Spiel setzt dort an, wo der Vorgänger aufgehört hat. Nachdem Physikstudent Brian Basco und die bildhübsche Stripperin Gina Timmins sich das Geld der Mafia auf raffinierte Weise angeeignet haben, sind beide zu einem lang gedehnten Urlaub nach Hawaii aufgebrochen. Dort angekommen, beschließen beide, einen berühmten Wasserfall auf der Insel Mala zu erkunden. Doch das Flugzeug, mit dem sie aufbrechen, ist genauso altersschwach wie ihr Pilot. Es kommt, wie es kommen musste: der Flugzeugführer erleidet in Ausübung seiner Tätigkeit einen Herzinfarkt. Allein auf dem nun hilflosen Flieger gibt Brian Gina den einzigen Fallschirm der Maschine und stößt sie über einem tropischen See auf dem Eiland aus dem Flugzeug, während er mit dem Propeller-Flieger abstürzt.

Brian überlebt den Crash und macht sich umgehend auf die Suche nach Gina – nur um festzustellen, dass deren feuchter Absprungort nun in einem militärischen Sperrgebiet liegt, befehligt vom halsstarrigen Colonel Kordsmeier. Nachdem er es unter Mithilfe einiger Einheimischer sowie von Joshua, dem spleenigen Forscher aus Teil 1, geschafft hat, in die Anlage zu gelangen, findet er zwar nicht seine Freundin, dafür aber außerirdische Technologie. Erst nach der Flucht und einem Treffen mit dem Wissenschaftler James Simon in Alaska kommt Licht ins Dunkel:

Simon gehört zu einer weltweiten Gruppe von Leuten, die mit dem Planeten Trantor in Kontakt stehen – der außerirdischen Welt, zu der auch Joshua einst reiste. Trantor und die Erde tauschen seit etlichen Jahren irdische Tierarten gegen Alientechnologie aus. Neben Simon war auch Kordsmeier einst Mitglied der Vereinigung, bis dieser sich abspaltete, nachdem er Wind von einer mächtigen Waffe der Trantorianer bekam. Während die Fremden bei einer Stippvisite über Mala abstürzten, sperrte Kordsmeier das Gebiet ab und sicherte sich die Dienste des John Doe genannten Schiffskochs. Dieser will dem Colonel die Waffe aushändigen und übergab diesem zusätzlich noch das Material „Trantonit“, die Energiequelle der Aliens. Da diese nun handlungsunfähig sind, sandte Raumschiff-Commander Alpha Joshua mit einer Rettungs-Nachricht für Simon zurück auf die Erde.

Zusätzlich haben die havarierten Trantorianer die in den See gestürzte Gina gefunden und in Stasis versetzt, da ihnen zur Heilung die Energie fehlt. Im Angesicht zusätzlich seine Freundin zu verlieren macht sich Brian daher mit Joshua auf, Ersatz-Trantonit zu beschaffen und reaktiviert dafür seine alten Freunde Sushi Douglas, Rutger und Saturn. Gemeinsam mit einem TV-Abenteurer bricht die Gruppe in Richtung Pazifik auf, um ein verschollenes Piratenschiff ausfindig zu machen …

[Bearbeiten] Deutsche Stimmen

Für den Nachfolger wurden für die Hauptcharaktere wieder die Synchronsprecher des 1. Teils engagiert.[1]

[Bearbeiten] Trivia

  • Der Erfolg des ersten Teils im Jahre 2002 (sowie der Neuauflage 2004) machten eine Fortsetzung unumgänglich. Die Entwicklung gestaltete sich jedoch zum Geduldsspiel. Zunächst war als Veröffentlichungstermin das Jahresende 2004 vorgesehen gewesen. Diverse Rückschläge, Verzögerungen und notwendige Ausbesserungen sorgten dafür, dass der Veröffentlichungstermin bis zum Release 2006 immer wieder hinausgeschoben wurde.
  • Das Spiel schließt mit einem offenen Ende und lässt viele Handlungsstränge unbeantwortet. Die Fortführung dieser Storylines erfolgt im dritten Runaway-Teil, an dem seit 2007 gearbeitet wird. Ein Veröffentlichungstermin wurde bisher nicht angegeben, aber der Hinweis (anlässlich der Adventure Developers Online Conference), dass das Adventure unter anderem in Japan spielen soll.
  • Es wurde versucht, möglichst viele Figuren aus dem ersten Runaway-Teil in die Fortsetzung mit einzubauen. So tauchen neben Brian, Gina, Sushi, Rutger, Saturn und Joshua auch der gutmütige Gigant Oscar wieder auf.
  • Wie im ersten Teil gibt es nach dem Ablauf der Schlusscredits noch eine Szene.
  • Lokelani erwähnt als eine ihrer Liebschaften einen Mann namens Peter, der wohl Australier oder Neuseeländer ist und eine Filmtrilogie mit Zwergen gedreht hat. Dies ist ein deutlicher Hinweis auf Peter Jackson, den Regisseur der „Herr der Ringe“-Trilogie.
  • Die Macher scheinen auch große Fans der Serie Ausgerechnet Alaska zu sein. Nicht nur, dass der fiktionale Ort Cicely (Handlungsort der Serie) im 2. Kapitel erwähnt wird, sondern „Archibald“ ist niemand anderes als der Charakter „Adam“ (dargestellt von Adam Arkin), der ebenfalls im Wald lebt, barfuß rumläuft und ein Meisterkoch ist.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Runaway Website News: Sprecher aus dem ersten Teil wieder in den Hauptrollen, 10. Oktober 2006
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