Ein Silber-Zink-Akku ist ein recht teurer Akkumulator mit geringer Lebensdauer, der eine sehr hohe Kapazität bei geringem Volumen und Gewicht erreicht. Die Nennspannung einer Zelle beträgt 1,5 Volt.
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Beim Silber-Zink-Akku besteht im entladenen Zustand die positive Elektrode aus Silber (Ag) und die negative Elektrode aus Zinkhydroxyd (Zn(OH)2). Im geladenen Zustand besteht die positive Elektrode aus Silberoxyd (AgO) und die negative Elektrode aus Zink (Zn). Als Elektrolyt wird Kalilauge (KOH) der Dichte 1,4 g/cm³ verwendet.
Bei der Ladung laufen folgende chemische Vorgänge ab:
Ag + Zn(OH)2 + KOH --> AgO + Zn + KOH + H2O
Beim Entladen laufen die Vorgänge in Gegenrichtung ab. Bei der Ladung nimmt durch die Bildung von Wassermolekülen die Konzentration des Elektrolyts ab. Dies kann wie beim Bleiakku, bei dem die Dichteänderung allerdings in umgekehrter Reihenfolge verläuft, zur Bestimmung des Ladezustands genutzt werden.
Der Silber-Zink-Akku wurde oder wird besonders in mobilen Mini-Funkgeräten eingesetzt.
Die kalifornische Firma ZPower[1] arbeitet seit geraumer Zeit an der Weiterentwicklung des Silber-Zink-Akkumulators, und will einige der genannten Probleme gelöst haben und eine hohe Recyclingfähigkeit gewährleisten können. ZPower hat angekündigt, dass 2009 ein "namhafter" Notebookhersteller diese neuartigen Silber-Zink-Akkus in einem Notebook einsetzen wird[2][3].