Progressive Kompression (auch: kompakte Kompression oder engl. solid compression) ist eine Technik zur Datenkompression.
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Alle Dateien werden hierbei vor der eigentlichen Kompression zusammengefasst und dann als kontinuierlicher Datenstrom komprimiert [1]. Üblicherweise verbessert ein solides Archiv die Kompressionsrate – besonders bei vielen kleineren und/oder ähnlichen Dateien (wie etwa Logdateien).
Manche Archivierungsprogramme sortieren die Dateien vorher nach Dateityp, um so die Kompressionsrate noch etwas mehr zu verbessern[2].
Solide Archivierung bringt den Nachteil mit sich, dass man einzelne Dateien nur durch Dekomprimierung aller Daten vor der eigentlich gewünschten extrahieren kann – in vielen Fällen spielt dies aber keine Rolle, da die meisten Archive ohnehin vollständig extrahiert werden (etwa bei Installationsroutinen).[2] Ebenso kann eine beschädigte Datei zum Verlust des kompletten Archivinhalts bzw. des Verlustes aller Inhalte ab der Beschädigung führen.[3]
Um beim Entfernen und Hinzufügen von Dateien in soliden Archiven wieder eine optimale Kompressionsrate zu erreichen, muss das Archiv vollständig dekomprimiert und wieder neu komprimiert werden.
Solide Kompression wird von 7z, RAR und tar-basierten Formaten (wie gzip und bzip2) unterstützt.
Das verbreitete ZIP-Format unterstützt hingegen keine solide Archivierung.