| Super Mario Galaxy | ||
|---|---|---|
| Entwickler: | Nintendo | |
| Verleger: | Nintendo | |
| Publikation: | 16. November 2007 | |
| Plattform(en): | Nintendo Wii | |
| Genre: | Jump'n'Run | |
| Spielmodi: | Einzelspieler, Koop-Modus | |
| Steuerung: | Wiimote + Nunchuk | |
| Medien: | DVD | |
| Altersfreigabe: | PEGI:
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Super Mario Galaxy ist ein Computerspiel vom Genre der Jump 'n' Runs, entwickelt und vertrieben von dem japanischen Softwareentwickler und Spielkonsolen-Hersteller Nintendo für die eigene Konsole Wii. Der Titel ist nach Super Mario 64 für das Nintendo 64 und Super Mario Sunshine für den Nintendo GameCube das dritte Super-Mario-Jump-'n'-Run mit räumlicher (3D) Spielmechanik und gilt laut Kritiken als das beste Spiel für seine Betriebsplattform[1]. Es hat sich 6.88 Millionen mal verkauft.[2]
Inhaltsverzeichnis |
Das Ziel des Spiels ist es, alle 121 Powersterne einzusammeln, welche in verschiedenen Galaxien des Universums zu finden sind. Sie stellen jeweils einen einzelnen Level dar. Innerhalb der Galaxien, deren Eingänge sich in Zimmern, beispielsweise in der Küche oder dem Schlafzimmer, die als Sternenwarten dienen, eines Kometen befinden, gibt es verschiedene Planeten, die Mario durch Sternenportale oder Kanonen erreichen kann. Sind zwei Planeten nah genug beieinander, kann Mario auch direkt von einem zum anderen Planeten springen. Dabei spielt die Gravitationskraft eine oftmals wichtige Rolle. Sie ermöglicht dem Protagonisten freie Bewegung in alle Richtungen.[3] Darüber hinaus gibt es aber auch Level ohne jenen Aspekt, die denen aus Super Mario 64 gleichen. Hier ist zum Beispiel das Honigbienenkönigreich zu nennen.
Die Galaxien sind von der Sternenwarte, dem Hauptort des Spiels, erreichbar. Dazu dienen die sechs Kuppeln. Von dort kann man die Galaxien beobachten und zu ihnen reisen. Je mehr Powersterne man gesammelt hat, desto höher ist die größtmögliche Entfernung der zu bereisenden Galaxien.
Das erste Mal gibt es in einem 3D-Mario-Spiel eine Art Pseudokooperationsmodus. Jederzeit kann ein zweiter Spieler seine Wiimote anmelden und dem Spieler helfen, indem er Gegner durch permanentes Drücken des A-Knopfes paralysiert oder Sternenstaub auf sie schießt.
Im Spiel gibt es eine Vielzahl von Power-Ups, welche Mario erstmals in Super Mario Galaxy zur Verfügung stehen und durch das Einsammeln der dazugehörigen Pilze oder Blumen aktiviert werden. Dazu gehören:
Der Spieler hat zunächst drei Lebenspunkte, die jedoch durch den Einsatz eines bestimmten Pilzes auf sechs erhöht werden können. Sobald Mario drei der sechs Lebenspunkte verloren hat, lässt die Wirkung des Pilzes nach.
Zu Beginn des Spiels erhält Mario eine Einladung zu einem Fest von Prinzessin Peach, welches anlässlich eines Kometen stattfindet, der sich oberhalb des Pilz-Königreichs aufhält. Während Mario sich auf dem Weg zum Schloss befindet, taucht Bowser auf und entführt die Prinzessin samt dem Schloss mit Hilfe von fliegenden Schiffen und einem UFO. Mario schafft es, sich an der Schlossbrücke festzuhalten und wird zusammen mit Peach und dem Schloss in den Weltraum befördert.Jedoch schießt Kamek, ein Handlanger von Bowser, Mario mit einem Zauberspruch von der Brücke des Schlosses.
Mario erwacht auf einem kleinen Planeten, auf dem Lumas, kleine schwebende Sternenwesen, leben. Er trifft Rosalina, sie erklärt ihm, dass sie eine Sternenwächterin ist, die durch das Universum reist. Sie erzählt Mario, dass Bowser alle Power- und Großen Sterne gestohlen hat. Ohne sie kann Rosalinas Sternenwarte nicht weiterfliegen, da sie die dafür nötige Energie liefern. Rosalina stellt Mario einen Luma zur Verfügung, der ihn einen Drehsprung ausführen lässt und es ermöglicht, Sternenportale zu nutzen. Wenn Mario 60 Sterne zurückerlangt hat, kann er Peach retten.[4] Sammelt er auch noch die übrigen 60 und besiegt Bowser erneut, so wird Luigi als Spielfigur freigeschaltet, mit welcher man ebenfalls die komplette Handlung von Neuem durchspielen kann. Luigi unterscheidet sich von Mario durch eine allgemein schnellere Fortbewegung sowie höhere und weitere Sprünge. Außerdem weist er eine geringere Bodenhaftung auf und rutscht ein wenig. Hat man auch mit Luigi alle 120 Sterne erlangt, so ist es möglich, sowohl mit Mario als auch mit ihm den 121. Stern in einem speziellen Level zu holen.
In Super Mario Galaxy werden die Funktionen der Wiimote ausgiebig genutzt. Wie auch bei den anderen 3D-Titeln der Serie wird der Protagonist mit dem Analog-Stick gesteuert, mit dem A-Knopf können Sprünge ausgeführt, Personen im Spiel angesprochen und in Wasser geschwommen werden. Eine Neuerung stellt das Schütteln der Wiimote dar. Durch ebendieses wird ein Drehsprung ausgeführt, welcher Gegner betäubt und Mario höhergelegene Orte erreichen lässt, durch den Drehsprung werden auch Sternenportale aktiviert, Gegenstände weggeschleudert oder spezielle Ranken benutzt, an denen sich Mario entlangdreht. Richtet man die Wiimote auf den Bildschirm, wird ein Zeiger sichtbar, mit dem man beispielsweise Sternenteile durch Berühren einsammeln kann.
Moses Grohé resumierte für GEE: Altmeister Miyamoto und Ikone Mario übertreffen sich selbst: Optisch ist "Super Mario Galaxy" der mit Abstand beste Wii-Titel und spielerisch eines der abwechslungsreichsten und spannendsten Videospiele überhaupt.[5]
Die Durchschnittswertung der deutschsprachigen Magazine bei critify.de liegt bei 96/100.[6]
Im weltweiten Wertungsdurchschnitt liegt SMG nur knapp hinter The Legend of Zelda: Ocarina of Time und Grand Theft Auto IV auf dem dritten Platz.[10]