Dieser Artikel ist eine Ausgliederung des Artikels System und behandelt grundlegende Fragestellungen des Systemverhaltens.
Von Verhalten eines Systems spricht man dann, wenn eine Veränderung des Zustandes bzw. der Zustandsgrößen des Systems auf der Makroebene beobachtet werden kann. Als Ereignis wird der Übergang von einem Zustand in einen anderen bezeichnet.
Hier lassen sich bereits ohne Kenntnis der Mikroebene Gesetzmäßigkeiten erkennen. Erklärt werden können diese Gesetzmäßigkeiten aber nur durch die Struktur des Systems.
Diese Veränderungen können
Synonyme Begriffe für Einfluss und Wirkung:
| → [ | ]→ | Begriffe aus |
| Einfluss | Wirkung | . |
| Input | Output | Kybernetik |
| Eingabe | Ausgabe | Kybernetik |
| Eingang | Ausgang | Kybernetik |
| Reiz | Reaktion | Ethologie |
Die Zahl der Möglichkeiten, welche Einflüsse auf ein System einwirken können, ebenso die Zahl der Reaktionsmöglichkeiten, hängt von der Struktur des Systems ab. Von dem einfachsten System mit nur einer Eingabemöglichkeit und einer Ausgabemöglichkeit (Beispiel: Kniesehnenreflex) bis zu sehr vielen Möglichkeiten bei adaptiven und lernenden System sind alle Übergänge denkbar.
Einfluss und Wirkung können Stoff- bzw. Materie-, Energie- sowie Informationsflüsse sein. Dabei sind alle Kombinationen möglich. (Beispiel: Beim Bremsen eines Autos an der Ampel bewirkt eine Information eine Abgabe von Energie ).
Die Zusammenhänge zwischen Einfluss und Wirkung können unter zwei Gesichtspunkten betrachtet werden:
Das Verhalten von Systemen kann auf ihren eigenen Zustand wieder zurückwirken:
Erklärungsmöglichkeiten:
Beispiel: Die Störung eines chemischen Gleichgewichts durch Veränderung der Konzentration der Edukte oder Produkte verändert nicht die Zustandsgröße Gleichgewichtskonstante. Allerdings werden die Gleichgewichtskonzentrationen verändert. Hier wird deutlich, wie die Feststellung von Verhalten davon abhängt, welche Parameter als relevant betrachtet und deshalb beobachtet werden.
Beispiele:
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