| TORCS | |
|---|---|
| Aktuelle Version: | 1.3.0 (4. November 2006) |
| Betriebssystem: | Linux, FreeBSD, Mac OS, Windows |
| Kategorie: | Rennsimulation |
| Lizenz: | GPL |
| Website: | torcs.sourceforge.net |
TORCS (für The Open Racing Car Simulator) ist eine freie Autorennsimulation, deren erste Version im Jahr 2000 von Eric Espie und Christophe Guionneau unter der GPL veröffentlicht wurde.[1] Das Konzept folgt dem seit 2003 inaktiven Robot Auto Racing Simulator (RARS).[2] Die Simulation erfasst u.a. Fahrzeugkollisionen mit einem einfachen Schadensmodell, das Fahrverhalten über Eigenschaften von Reifen, Federung und Dämpfung sowie die Fahrzeugaerodynamik über Karosseriekomponenten wie Spoiler. Die Software kann wie ein Rennspiel verwendet werden. Dabei steuert der Spieler einen Rennwagen mit Maus, Tastatur oder einem Lenkrad über eine der modellierten Rennstrecken im Wettstreit mit computergesteuerten Gegner-Fahrzeugen. Die Visualisierung basiert auf OpenGL; die Implementierung benutzt dabei plattformunabhängige Bibliotheken wie Mesa 3D und GLUT (OpenGL Utility Toolkit) (bzw. auch FreeGLUT) und ist auf verschiedene Plattformen (Linux, FreeBSD, MacOS X und Windows) portiert.
Inhaltsverzeichnis |
Die von der Software kontrollierten Fahrer (Computergegner) werden innerhalb des Projekts als Robots bezeichnet. Die Eigenschaften und das Verhalten eines Robots werden über einen Teil des Quelltextes festgelegt. Eigene Robots können in C oder C++ programmiert werden. Es steht inzwischen noch ein Tutorial zum Programmieren der Robots in Delphi zur Verfügung.
Der Simulator enthält Modelle von diversen Hochleistungsfahrzeugen, Formel-1- und Geländefahrzeugen. Sie sind nach Leistungsklasse und Aufbau des Antriebsstranges systematisiert. So sind u.a. die folgenden Rennfahrzeuge modelliert: