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Thyristorsteller

12. Okt 2008, 01:17

Ein Thyristorsteller wird zur Verringerung des Effektivwertes der Netzwechselspannung verwendet. Hierzu wird der sinusförmige Verlauf der Netzspannung mit Thyristoren an jeder Halbwelle beschnitten, indem ein Thyristor immer erst eine bestimmte Zeit nach dem Nulldurchgang der Wechselspannung zündet. Somit wird der Verbraucher wird jeweils nur während einem Teil der Sinusschwingung eingeschaltet (Phasenanschnittsteuerung), wodurch sich dessen Strom- und Leistungsaufnahme verringert.

Mit Wechselspannung betrieben, richtet ein Thyristorsteller diese gleich - am Ausgang entsteht dann eine pulsierende Gleichspannung.

Thyristorsteller werden u.a. zur Steuerung von großen Gleichstrommotoren und deren Erregung verwendet. Zur Wechselspannungssteuerung nach diesem Verfahren werden auch Triacs und GTO eingesetzt. Während Thyristoren und Triacs nur verzögert einschalten können, sind GTO´s auch abschaltbar.

Insbesondere Triacsteller haben eine weite Verbreitung im Bereich niedriger Leistungen. Beispiele sind Dimmer, Leistungssteuerungen von Staubsaugern, Waschmaschinen und Bohrmaschinen mit „Gasgriff“.

Thyristorsteller können auch zur Steuerung von Gleichspannung eingesetzt werden, indem man einen zusätzlichen Löschthyristor und einen Kondensator einsetzt, um den Hauptthyristor abzuschalten.

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