Tontechnik oder auch Elektroakustik ist der Oberbegriff für technische Geräte die der Umwandlung, Bearbeitung, Aufzeichnung (Speicherung), und Wiedergabe von akustischen Ereignissen (Schall) dienen.
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Da Schall vom Menschen ohne technische Werkzeuge nicht bearbeitet werden kann, muss er zunächst mit einem Schallwandler, üblicherweise einem Mikrofon, in ein elektrisches Signal umgewandelt werden. Dieses elektrische Tonsignal, das die Luftdruckschwankungen des Schalls abbildet, kann dann mit tontechnischen Geräten in beliebig vielen Schritten bearbeitet und/oder aufgezeichnet werden. Zuletzt wird es von einem weiteren Schallwandler, meist einem Lautsprecher, wieder in hörbare Schwingungen umgewandelt.
Tontechnik wird in fast allen Lebensbereichen mehr oder weniger sichtbar verwendet. Beispiele sind:
Typische Geräte der Tontechnik sind Mikrofon, A/D-Wandler zur Digitalisierung, Klangregler (Equalizer), Dynamikprozessoren bzw. Regelverstärker (Kompressor, Limiter, Expander), Verzögerer (Delay), Hallgerät bzw. Raumsimulatoren (Reverberation), sowie D/A-Wandler, Verstärker und Lautsprecher.
Das digitale oder analoge Mischpult dient unter anderem der Signalanpassung, Mischung, akustischen Kontrolle und Mastering in ein Zielformat wie Stereo oder 5.1-Kanal-Raumklang. Es beinhaltet neben Reglern zur Pegelanpassung (Fader) auch Klangregler, Dynamikprozessoren und Richtungsmischer (Panoramaregler).
Zur Tonaufzeichnung verwendete man traditionell analoge Tonbandmaschinen (Tonband oder Compact Cassette), später auch digitale Magnetbänder (DAT, DCC) und magneto-optische Digitalspeicher (Magneto Optical Disk), heute aber fast ausschließlich Festplattenrekorder (HD-Recorder).
Zur technischen Kontrolle des Tonsignals dienen spezielle Messinstrumente, wie Pegelmesser oder Korrelationsgradmesser, sowie Stereosichtgeräte.
Ein virtuelles digitales Tonstudio kann auch auf einem handelsüblichen PC realisiert werden und ist das heute mit Abstand am meisten benutzte Werkzeug für die tontechnische Arbeit, da diese sogenannten Digital Audio Workstations (DAWs) Aufzeichnung, Wiedergabe und flexibelste, erweiterbare Bearbeitungsmöglichkeiten mit Hilfe von Plugins in sich vereinen. Solche virtuellen Studios können alle oben genannten Einzelgeräte realisieren, ggf. auch in Kombination mit Klangerzeugung. DAWs können naturgemäß nur mit digitalisierten Tonsignalen arbeiten, daher benötigt man zum PC mit DAW-Software immer auch noch einen A/D- und D/A-Wandler in Form einer eingebauten Soundkarte oder ein externes, meist über USB oder FireWire angebundenes Audio-Interface.
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