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Traktionsbatterie

22. Nov 2008, 20:13

Eine Traktionsbatterie (auch Antriebsbatterie oder Zyklenbatterie genannt) findet hauptsächlich Anwendung als Energielieferant in elektrisch angetriebenen Fahrzeugen und als Verbraucherbatterie (z. B. für Licht, Kühlung, Heizung, diverse Elektromotoren) in Aufbauten von Wohnmobilen, Krankenwagen.

Es kommen zyklenfeste Akkumulatoren zur Anwendung, die wiederaufladbar und mehrfach verwendbar sind. Sie sind in der Lage, ihre gespeicherte Energie über längere Zeiträume abzugeben und viele Lade/Entladezyklen zu überstehen. Im Gegensatz zu Starterbatterien können Traktionsbatterien bis zu 80 % tief entladen werden ohne Schaden zu nehmen.

Während PKW-Starterbatterien eine Kapazität von 36-50 Amperestunden haben, haben Traktionsbatterien beispielsweise für Gabelstapler Kapazitäten von 100 bis 600 Ah bei Betriebsspannungen von beispielsweise 48 Volt und sind dementsprechend erheblich größer.

Der Bleiakkumulator ist bisher die am häufigsten verwendete Traktionsbatterie, jedoch wird intensiv an der Verwendung von Akkus mit einer höheren Energiedichte und besserem Masse/Energieverhältnis geforscht. Auch Nickel-Cadmium-Akkus haben eine weite Verbreitung gefunden.

Speziell den Lithium-Ionen-Akkus und Nano-Batterien wird ein großes Entwicklungspotential für die Zukunft vorausgesagt.

Eine neue Methode im Bereich der wartungsfreien Batterien ist die Gel-Technologie mit einer Entladetiefe von 80 % K5. Sie eignet sich ideal für den Einsatz in Gabelstaplern im Lebensmittelbereich (kein Säureeinsatz) und fahrerlosen Transportsystemen.

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