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Unix File System

16. Okt 2008, 23:45

Das Unix File System (UFS) ist ein Dateisystem, welches vom Original-Dateisystem FS abstammt, das ursprünglich von AT&T für die ersten Versionen von UNIX (System V) entwickelt wurde.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Varianten

[Bearbeiten] Berkeley Fast File System (FFS)

Verwendet wird das UFS zur Zeit in der Variante Berkeley Fast File System von verschiedenen BSD-Derivaten wie FreeBSD, NetBSD und OpenBSD sowie in Solaris und NeXTStep. Unter Linux und Mac OS X ist es ebenfalls verfügbar, gehört jedoch nicht zum Standard. Das Linuxdateisystem ext2 ist ein Abkömmling von UFS.

Solaris bietet ab der Version 7 eine Option an, die ein Journaling in UFS implementiert. Unter den BSD-Betriebssystemen gibt es die Softupdates-Erweiterung. Dies ist eine effiziente Methode zum Schreiben der Metadaten, die das Dateisystem stets in einem konsistenten Zustand hält. Des weiteren unterstützt NetBSD seit ungefähr Mitte 2008 Metadata-Journaling. NetBSD 5.0 wird die erste stabile Version, die Metadata-Journaling unterstützen wird.[1]

[Bearbeiten] UFS2

UFS2 ist eine Erweiterung von UFS und wurde in FreeBSD 5.x eingeführt. UFS2 bringt hauptsächlich folgende Änderungen:

  • Unterstützung für Dateisysteme größer als 1 TB.
  • Es ist möglich, Snapshots im Dateisystem zu erzeugen
  • Der "file system check" nach einem Systemabsturz findet im Hintergrund statt. Dadurch wird die zum Booten benötigte Zeit bei großen Dateisystemen sehr verkürzt.
  • Zusätzliche Dateiattribute wurden hinzugefügt, die unter anderem eine POSIX-konforme Implementierung von Zugriffskontrolllisten enthalten.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. 31 Jul 2008 - Metadata journaling support added to FFS. In: NetBSD: Recent Changes and News. NetBSD. Abgerufen am 31.07.2008.

[Bearbeiten] Literatur

  • Marshall Kirk McKusick, William N. Joy, Samuel J. Leffler and Robert S. Fabry. A Fast File System for UNIX. Transactions on Computer Systems, vol. 2, num. 3, Aug. 1984, pp. 181-197.

[Bearbeiten] Weblinks

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