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Der Vertex, Mehrzahl: Vertices, kommt vom lateinischen vertere: drehen, wenden, und bedeutet zunächst Wendepunkt, Scheitel; ebenso aber allgemeiner Punkt, Knoten – eine Stelle, wo Richtungen sich treffen.
Und noch allgemeiner: Punkt, Vektor, n-Tupel, (technischer) Datensatz.
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Ein Vertex ist in der Geometrie eine Ecke eines Polygons.
In der Graphentheorie ist er ein Synonym für einen Knoten.
In der 3D-Computergrafik ist ein Vertex ein Eck- bzw. Scheitelpunkt eines Primitivs und enthält neben einer Positionsangabe in Form eines 3D-Vektors meistens noch andere Angaben wie zum Beispiel eine Farbe, Transparenz oder eine zweite Positionsangabe, die für andere Zwecke verwendet werden kann (z. B. Texturkoordinaten). Die meisten Daten der Vertices werden durch das Shading über die zugehörigen Primitive interpoliert.
Polygonale Modellierung: Hier ist der Vertex ein Grundbaustein: Zwei Vertices ergeben zusammen die Endpunkte einer Linie, drei Vertices definieren ein Dreieck, usw.
Die Umrechnung der Koordinaten der Vertices beispielsweise zur Projektion durch die virtuelle Kamera auf den Bildschirm erfolgt zumeist durch Homogene Koordinaten.
In der Kern- und Teilchenphysik bezeichnet der Vertex den Ursprung von Teilchenspuren. Neben dem Hauptvertex, dem Kollisionspunkt eines beschleunigten Teilchenpaares, können Nebenvertices existieren, beispielsweise von zerfallenden Tochterteilchen.
Im Bereich der Neuroanatomie wird der Begriff ebenfalls verwendet.
In der Optik ist der Vertex der Schnittpunkt eines optischen Elementes mit der optischen Achse. Für eine sphärische Linse ist dies in aller Regel der Pol der Linse.