Vierpolparameter beschreiben das Verhalten eines elektronischen Bauteils.
Es gibt mehrere unterschiedliche Vierpolparameter. Die bekanntesten sind
Neben den weitgehend geläufigen Y- und Z-Parametern sind vor allem in der Hochfrequenztechnik die S-Parameter nicht mehr wegzudenken. Die Gründe für diese alternative Darstellung sind vor allem technologischer (messtechnischer) und systematischer (HF-Entwurf) Natur.
Jede Parameterdarstellung des Vierpols ist nur dann existent, wenn aus der unabhängigen Wahl von zwei Eingangsgrößen, die Ausgangsgrößen bestimmt werden können.
Z(R)-Parameter: Die Impedanzmatrix eines Vierpols ist nur dann existent, wenn die Torströme frei und unabhängig voneinander wählbar sind. Mit diesen Vierpolparametern können die Torspannungen bestimmt werden.
Y(G)-Parameter: Die Admittanzmatrix eines Vierpols ist nur dann existent, wenn die Torspannungen frei und unabhängig voneinander wählbar sind. Mit diesen Vierpolparametern können die Torströme bestimmt werden.
H-Parameter bzw. H'-Parameter: Die Hybridmatrix eines Vierpols ist nur dann existent, wenn ein Torstrom und die Torspannung des anderen Tors frei und unabhängig voneinander wählbar sind. Mit diesen Vierpolparametern können Torstrom und Torspannung der Tore der Eingangsparameter bestimmt werden.
A-Parameter bzw. B-Parameter: Mit beiden Parametern können bei deren Existenz Torspannung und Torstrom eines Tores durch die Größen des anderen Tores, die frei und unabhängig wählbar sein müssen, bestimmt werden.